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Verena Bentele
Das Thema Vermögensteuer wird gerade kontrovers diskutiert. Gut so. Denn die Maßnahme würde für mehr Ausgleich zwischen Arm und Reich sorgen.

Kommentare

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  • Wer jetzt Sozialismus schreit: Die Vermögenssteuer gab es schon zu besten Wirtschaftswunderzeiten, ohne dass wir in den Sozialismus verfallen wären. 1% ist allerdings schon recht hoch, insbesondere in einer Niedrigzinsphase wie jetzt, ich würde da vielleicht eine fließende Grenze ziehen.

    Generell macht es aber schon Sinn, so etwas einzuführen. Wenn Konzerne wie Google und Apple 3-stellige Milliardenbeträge auf irgendwelchen Steuerinseln horten, ohne noch etwas zu investieren, weil sie nicht mehr wissen, worin mit dem ganzen Geld. Im Sinne einer funktionierenden Marktwirtschaft ist das nicht. (Und ja, ich weiß, dass gerade die nicht betroffen wären, aber die verdeutlichen das Problem so schön)

  • Die Vermögensteuer sieht eine Besteuerung von praktisch schon einmal versteuerten Vermögen vor.
    Das heisst sie kommt mehr oder weniger einer Enteignung gleich!
    Der Ansatz,ab 1 Millionen ,1% Vermögensteuer ist auch verkehrt,wenn überhaupt ab 10 Millionen.

    Derjenige der sich fürs Alter,Rente etwas zurück gelegt hat ,ein Haus sein Eigentum nennt wird
    für seinen Fleiss bestraft.

    Politiker bekommen ca.8000 Euro Rente plus im Alter,beim jetzigen Zinssatz würden dafür
    evtl. 8 Millionen Euro ausreichen um das mit Zinsennzu bezahlen.

    Ich bin dafür,dass Politikern dann die Rente um 50% gekürzt wird,falls eine Besteuerung für die
    2. Millionen eingeführt wird.

    Frau Bentele lebt anscheinend im Kommunismus ,sonst würde sie solche absurden Ideen nicht verkaufen.

    Der Staat kann gerade in Berlin keinenn Flughafen bauen,ein Milliardenvetlust für alle Bürger.
    Nur nich Verbote wie Mietdendeckel,Umlage der Grundsteuer auf Vermieter werden dieses Land
    zur DDR 2 machen.Der Staat ist der grösste Geldverschwender ünerhaupt!

    Spitzenposition belegt Berlin ,mit rot,rot grün und unfähigen Politikern.
    Wenn das sie Blaupause wird für den Rest des Landes ,na dann!

    Es werden viele Millionäre ins Ausland fliehen,gute Nacht Deutschland!

  • Die Vermögensteuer verstößt gegen einen wichtigen Begriff unserer heutigen Zeit: Nachhaltigkeit. Denn sie besteuert Substanz, nicht Ertrag. Und dieser wird im internationalen Vergleich sicher nicht zu niedrig besteuert. Im Fall von Unternehmen kommt noch die Schwierigkeit der Bewertung dazu. Wie viel ist die Beteiligung an einem mittelständischen Unternehmen wert? Verschiedene Verfahren führen zu Bewertungsunterschieden von 100%. Um dann die Steuer tatsächlich aufzubringen, hilft keines davon. In den meisten Fällen dürfte das Geld nicht auf dem Konto des Steuerpflichtigen liegen, sondern muss dem Unternehmen entzogen werden. Was, wenn das Unternehmen Verluste schreibt? Wenn Investitionen in die Zukunft nötig werden? Z.B. zum Klimaschutz. Im Handelsblatt wurde am 19.8.2019 über eine Studie der bundeseigenen KFW zur Sozialen Gerechtigkeit berichtet: "Eine Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) widerlegt diese gängigen Vorteile nun. „Es gibt kaum Staaten mit ähnlich hohem Wohlstand, in denen die Einkommen gleicher verteilt sind“, heißt es in der Untersuchung, die dem Handelsblatt vorliegt." Anteile an mittelständischen Unternehmen sind kein verfügbares Privatvermögen, sie leisten einen hohen Anteil an der Schaffung allgemeinen Wohlstands. Eine der größten Quellen für Vermögensungleichheit in Deutschland wird nie angesprochen: Staatliche Enteignung in der DDR und vier verlorene Jahrzehnte im Vermögensaufbau ihrer Bürger, sozialistische Parteibonzen mal ausgenommen. Glauben Sie immer noch an den Segen einer Besteuerung von Unternehmensvermögen, Frau Bentele?

  • 648 Milliarden Euro haben Deutschlands Sparer durch die niedrigen Zinsen verloren, wie die DZ Bank für den Zeitraum von 2010 bis 2019 kalkuliert hat. Dem stehen 290 Milliarden Euro an Einsparungen bei den Kreditnehmern gegenüber. Die Differenz beträgt somit 358 Milliarden Euro Vermögensverlust.

    Im Zeitraum 2007 bis 2018 sparte zudem Deutschland 368 Milliarden € aufgrund der Niedrigzinsen.

    Die Forderung nach Einführung einer Vermögenssteuer ist somit obsolet, da diese bereits in Form der Niedrigzinspolitik seit Jahren umgesetzt wurde!

  • Ich finde es langsam schwierig dass in unserem Land permanent eine Neiddiskussion geführt wird. Ich bin sicherlich kein reicher Mensch, hab es aber mit Fleiß und Zielstrebigkeit zu etwas gebracht. In unserem Land werden die Leute scheinbar bestraft die für ihr Alter vorsorgen wollen und dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Vielleicht sollte ich meine Einstellung ablegen und mein Erspartes auch verbrauchen und glücklicher auf Staatskosten leben. Ich finde es auch nicht gerechtfertigt das ein Manager soviel mehr als seine Angestellter verdient. Aber wer ein Risiko eingeht soll auch bei Erfolg die Früchte ernten dürfen. Das bedeutet aber nicht das in unserem Staat etwas schief läuft. Bei den täglichen Äußerungen unserer Politiker muss man sich fragen, welche Fähigkeiten muss man haben um in die Politik zu gehen. Erst Denken dann sprechen und nicht den Bezug zur Realität verlieren.

Mehr zu: Expertenrat – Verena Bentele - Die Vermögensteuer hätte längst wieder eingeführt werden sollen

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