Klaus Kaldemorgen

Expertenrat – Klaus Kaldemorgen Gefährliche Gewinnillusionen

In den USA sind Managervergütungen größtenteils an die Entwicklung der Aktie gekoppelt. Viele CEOs helfen dem Börsenkurs daher künstlich auf die Sprünge – mit Rückkaufprogrammen. Das kann jedoch negative Folgen haben.
Aktienrückkaufprogramme, sogenannte „share buybacks“, werden von über zwei Dritteln aller Unternehmen im S&P-Index durchgeführt. Quelle: AP
Wall-Street-Schriftzug in New York

Aktienrückkaufprogramme, sogenannte „share buybacks“, werden von über zwei Dritteln aller Unternehmen im S&P-Index durchgeführt.

(Foto: AP)

Dass man mit Illusionen reich werden kann, wissen nicht nur die Filmstudios in Hollywood, sondern auch die CEOs der meisten US-Konzerne. Ein beträchtlicher Teil ihrer Vergütung ist nämlich über Optionen an die Entwicklung des Aktienkurses gekoppelt. In den USA gilt dies für 75 Prozent der Vorstände (zum Vergleich: In Deutschland ist es nur rund ein Viertel). Da liegt es nahe, dem Börsenkurs künstlich auf die Sprünge zu helfen, wenn es das operative Ergebnis nicht schafft.

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