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Eike Wenzel
Die Klimadebatte leidet an einem Vermittlungsproblem. Gute Absichten in der Berichterstattung kehren sich in ihr Gegenteil um. Das ließe sich lösen.

Kommentare

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  • Ich lebe wohl in einer anderen Welt.
    Ich in meiner kleinen realen Welt stelle fest, es tut sich was mit dem Klima.
    Wissenschaftliche "Klimaleugner" sind praktisch nicht zu finden.
    Klima-Apokalyptiker hingegen im Übermaß.
    Seit ca. Beginn des Jahres analysiere ich die wissenschaftliche Basis der Klima-Apokalypse.
    Analysiere beide Seiten. Merkwürdigerweise ist gerade mit deren Material leicht nachzuweisen, daß der "menschengemachte Klima-Wandel" höchst zweifelhaft ist.
    Es wäre schön, wenn Autoren sich mit dem Sachstand vertraut machen würden und nicht einfach nur die veröffentlichte Meinung nachplappern, zumindest in seriösen Medien.
    Merkwüdigerweise sind die "Klimaleugner" hier nicht im mainstrem zu finden. Nur mühsame Suche in internet , entgegen der genannten Studie. Dann ist noch Müll auszusondern, ein Haupteil des internet.
    Was der Autor fordert ist eine geschlossene Informationsfront der rosstäuschenden Klima-Apokalyptiker.
    Fake news kommen eher selten von Wissenschaftlern der Realisten. Sie bringen reale Tatsachen, die selbst die "Apokalyptiker" nicht bezweifeln. Diese halten aber faktenwidrig am Apokalypse-Gesang fest.
    Was bleibt ihnen auch , wer kann schon sauber aus riesigen Lügengeschichten, getarnt als PROJEKTION sauber heraus.
    Das dem Autor jedes Verständnis für Wetter gegen Klima fehlt ist unübersehbar. Er ist Gefangener des medialen Theaters.
    " klimapolitisches Immunsystem aufbauen" heißt nichts anderes als vernüftiges Denken zu Gunsten eines Glaubens zu entlernen.
    Das einzige Tabu, da sich erkennen kann, ist eine öffentliche Diskussion beider Seiten.
    Oder um Herrn deMaiziere sinngemäß zu zitieren:
    Wenn die Bürger Antworten zu Fragen kennen würden, wären sie höchst beunruhigt.
    Ansonsten läuft die Apokalypse auf allen Kanälen, bis ins Finanzsystem.
    Dies ist jedoch durch Geldpolitik der Notenbanken gefährdet und nicht durchs Klima in 100 Jahren.
    Hier bieten sich phantastische Gewinne durch staatliche garantierte Umverteilung.

  • 2. Teil: Daraus folgt: Ob man der Annahme des IPCC, dass das CO2 in der Hauptsache für den Klimawandel verantwortlich ist, folgt oder nicht, ist völlig egal. Entscheidend sind die Zukunftsstrategien zur Bewältigung der Bevölkerungsexplosion dieses Planeten. Und da muss es jedem klar sein, dass man durch Abschaltung aller Kraftwerke und die Umstellung auf ökologischen Landbau das Problem nicht lösen wird, es sei denn man sieht einen weiteren Weltkrieg und die Ausrottung von ganzen Bevölkerungen als Lösung an. Folglich muss Geld in Forschung investiert werden, um fossile Brennstoffe komplett einzusparen und zu ersetzen, die ohnehin, selbst wenn man immer wieder das eine oder andere neue Lager finden sollte, irgendwann erschöpft sein werden. Kostenträchtige Hauruck-Entscheidungen werden nicht zielführend sein, da die finanziellen Mittel, die für ungeahnte Klimawandelfolgen bereit stehen müssen, dann fehlen werden, und man sich die Augen reibt, weil man keine Kraft mehr hat, die dann entstehenden Probleme zu lösen.

  • Leider ist dieser Kommentar nicht in der Lage, die Diskussion um den Klimawandel zu entschärfen, zumal er fast in die gleiche Kerbe trifft, die er zu bekämpfen sucht. Leider sind auch die weitaus meisten Journalisten und Laien fachlich nicht in der Lage, die Mechanismen der Klimaerwärmung genau zu verstehen. Folglich haben sich die beiden Lager der Klimawandelleugner und Klimaaktivisten gebildet. An diesem Sachverhalt wird sich so schnell nichts ändern, weil niemals harte Fakten über die zukünftige Entwicklung des Klimas vorliegen werden. Es fällt ja schon schwer, die sogenannte vorindustrielle Ausgangstemperatur und die nach dem ersten Klimabericht des IPCC genau gemessenen jährliche globalen Durchschnittstemperaturen zu ermitteln.

  • Also wenn das Handelsblatt derartig unseriöse Propaganda betreibt, bestelle ich es wieder ab!

    Fakt ist, dass das CO2 ein lebensnotwendiges Spurengas ist, ohne dem wir in kürzester Zeit verhungern würden. Das Leben auf unserem Planeten hat obendrein die Eigenheit über die Bildung von Kalk in Knochen oder Muschelschalen CO2 nachhaltig zu binden! Alle Kalkgebirgsstöcke dieser Erde waren einmal als CO2 in der Luft. Vor 500 Millionen Jahren war der CO2 Gehalt der Luft deshalb rund 20 mal höher als heute. Langfristig droht uns ein CO2 Mangel und kein Überschuss.

    Obendrein ist der Treibhauseffekt physikalischer Nonsens. Er wiederspricht beiden Hauptsätzen der Thermodynamik und dem Strahlungsgesetz, von denen der Autor offensichtlich keine Ahnung hat.
    Obendrein gibt es kein einziges Laborexperimment, das den "Treibhauseffekt" nachweist. Hingegen sind die genannten drei Gesetze millionenfach durch Laborexperimente abgesichert!

  • Ein Artikel, der die Vernunft in den Vordergrund stellt und nicht die Panikmache. Was ich vermisse, sind Wissenschaftler, die die Auswirkungen des Klimawandels seriös darstellen und nicht jeden Sturm oder jeder Trockenperiode als dem Klimawandel geschuldete Katastrophe darstellen. Als Beispiel: Es gibt eine Erhebung für die Nordeifel, nach der in den letzten 100 Jahren die mittlere Temperatur um ca. 1 Grad zugenommen hatte, die Zahl der Starkregentage aber praktisch nicht zugenommen hat. Ein weiteres Beispiel vermittelt von einem Metrologen (keinem Klimawandelleugner): In 2018 hat es zwar in Deutschland extrem wenig geregnet, für Gesamteuropa war die Niederschlagsbilanz aber normal. Wir müssen Maßnahmen gegen den Klimawandel treffen, ich bezweifle aber, dass wir 2050 klimaneutral sein müssen, um größere Schäden zu vermeiden. Überspitzt gesagt: was nützt uns die Klimaneutralität 2050, wenn wir vorher verhungert sind.

  • Vielen Dank für diese Analyse! Die irrationale Katastophenkommunikation von Greta Thunberg bis Extinction Rebellion bewirkt nur das Gegenteil und stärkt Gegenbewegungen.
    Zu einer rationalen Diskussion gehört auch eine kritische Betrachtung der "Paris-Ziele". Hier ist ein Prozess in Gang gesetzt worden, der an Goethes Zauberlehrling erinnert: "Die Geister, die ich rief....." Das 2°-Ziel und erst recht 1,5° sind zunächst rein politische Zielsetzungen, die im Verhandlungsprozess entstanden sind, um vor allem die Zustimmung der kleinen Inselstaaten zu sichern. Beide Zielmarken, 2° und erst recht 1,5°, sollen sie bis Ende des Jahrhunderts erreicht werden, verlangen, dass zwischen 2020 und 2025 der weltweite (!) Peak der Treibhausgasemissionen erreicht wird, gefolgt von einem steilen Reduktionspfad, der in allen Szenarien ab 2050 sogenannte negative Emissionen vorsieht. Die dafür notwendigen Technologien (CCS, CCU) sind bisher weder im größeren Maßstab erprobt worden noch ist zu erwarten, dass sie auf breite Akzeptanz stoßen. Jedenfalls gibt es in Deutschland bereits jetzt schon die Ankündigung von Verboten, falls sie eingesetzt werden sollten.
    Die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaabkommens sprechen eine ganz andere Sprache: Würden sie tatsächlich umgesetzt landen wir bei einer Erderwärmung von ca. 2,7° bis Ende des Jahrhunderts. Dies scheint mir ein realistische aber dennoch ehrgeizige Zielstellung, denkt man an die Entwicklung der Weltbevölkerung und die damit einhergehende Steigerung der Energienachfrage, die auch Ende des Jahrhunderts noch zu großen Teilen von fossilen Energieträgern gedeckt werden wird.
    Zu einer ehrlichen und rationalen Diskussion gehört daher auch, statt weltfremde Ziele wie Klimaneutralität der EU bis 2050 oder noch irrwitziger bis 2025 von Extinction Rebellion in die Welt zu setzen, sich mit einer 3°-Grad-Welt zu befassen und zu diskutieren welche Anpassungsmaßnahmen möglich und nötig sind.

Mehr zu: Expertenrat – Eike Wenzel - Der Kampf gegen den Klimawandel braucht eine Wende in der Kommunikation