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Immer mehr Initiativen unter dem Motto „Stoppt den ESM“ schießen aus dem Boden. Auch Experten schließen sich dem Widerstand an. Aber sie klammern sich alle am Einheitseuro fest. So finden sie keinen Ausweg aus der Falle.

Kommentare

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  • www.stop-esm.org

  • Ich komme mir vor, wie auf der Titanic. Die Nehmerländer sitzen im sicheren Rettungsboot und wir gehen unter. Oder eine Parabel: Wir sitzen 1. Klasse im Flugzeug nach Europa, werden nach Nobelgetränken gefragt, bestellen einen nobelen Drink und hören in der folgenen Durchsage des Flugkapitäns, dass wir uns mangels Sprit im Sturzflug ins Nirvana befinden.
    Klaus Seinsche

  • Danke für die unermüdliche Zusammenfassung und Sytematisierung. Im Mai ist in Frankfurt ein Kongress, Herr Henkel! Fragen Sie Herrn Dr. W. Reitzle
    Die feigen CEO´s der Dax-Unternehmen wenden bis auf zwei Ausnahmen das " Championprinzip"" an: Kurse von Pilzen H;egen und pflegen viel Mist dr auf kuckt ein Pils raus Kopf ab.
    Mann, schnüren Sie endlich den ECU-Währungskorb auf! Politik ist Organisation

  • Herr Henkel irrt in einem Punkt. Die Mehrheit der Deutschen wollen den Euro nach wie vor nicht, denn der Euro ist eine 100%ige Preiserhöhung und war dies von Anfang an.
    Jeder hat seither nur noch das halbe Geld wie einst und muß damit inzwischen mehr schlecht als recht, auskommen, denn die Preise wurden ja nicht halbiert, sondern blieben.
    Die Euro-Einführung von Schröder war für die Wirtschaft ein Riesengewinn
    Hinzu kommt ja, dass die Dettuschen, zumindest die Mehrheit, gar nicht genau wissen, was dieser ESM ist. Das ird ja auch bewußt verschwiegen

  • Henkels Denkfehler:

    Wenn der ESM erst verabschiedet ist gibts kein zurück mehr. Daher ist die Blockierung des ESM ein notwendiger erster Schritt, der durch nichts zu ersetzen ist, vor allem nicht durch Zeitungsartikel wie den vorliegenden.

  • Die Überschrift des Artikls ist richtig. Kein Konzept haben aber auch die Befürworter. Nur sind die am längeren Hebel. Der ESM wird nicht den Effekt haben, den sich die Befürworter davon erwarten, da ihnen nicht die Zusammenhänge von ihren Beratern transparent gemacht wurden bzw. weil die Berater die Zusammenhänge selbst nicht sehen. Fakt ist, dass das Geld, mit dem der ESM arbeiten wird, aus demselben Teich geschöpft werden soll, aus dem alle diejenigen sich ihr Geld holen (wollen), die es wegen eines (vermeintlich) günstigeren Zinses vorziehen, den Umweg über den ESM zu nehmen. Nur wie lange kann der ESM das Geld zu einem günstigeren Zins einsammeln ? Vermutlich nicht allzu lange, da diejenigen, die dann ihr Geld zu tieferen Zinsen (indirekt) an die gleichen Länder verleihen, denen sie das Geld vorher nur zu höheren Zinsen verleihen wollten, plötzlich feststellen, dass der neue Gläubiger auch keine viel bessere Bonität hat wie der, dem sie die Anleihen nur noch gegen höhere Zinsen abgekauft haben. Das hat sich schon beim EFSF gezeigt. Letztlich wird das Zinsniveau im gesamten EURO Raum einheitlich sein, so wie zu Beginn der Währungsunion. Nur auf einem wesentlich höheren Level. Man kann Marktentwicklungen - im gleichen Spielfeld - nicht ausweichen oder auf Dauer entgehen. Das kann nur die EZB, da diese eine andere Spielwiese nutzt. Letztlich wird es nur darauf ankommen, ob die EZB sich für die Refinanzierung unter Marktzinsen hergeben wird.

  • Alle Leser sollten bereit sein, Euro 12,-- zu investieren
    und das neueste Büchlein von Hans-Hermnann Hoppe " Der Wett-
    bewerb der Gauner" lesen und damit abschließend "über das
    Unwesen der Demokratie" informiert sein. Als Ausweg aus der
    schlimmen Falle, in die uns die Politiker geführt haben,
    schlägt Hoppe den Einstieg in die "Privatrechtsgesell-schaft" vor, was für jeden eigentlich selbstverständlich
    nachvollziehbar klingen muss.

  • Es gibt nur einen wirklichen Weg aus diesem "Illusions-Euro":
    Alle Länder wieder zurück zu ihren alten Währungen und damit
    den Euro in die Tonne "hauen"!!! Alles andere sind nur teure
    "Fehlversuche", die die Unabhängigkeit für Europa unterlaufen
    Man muss den Politikern den Raum für die unverantwortliche
    Umverteilung endlich aus der Hand schlagen! Endlich wieder
    für Demokratie sorgen und die Bürger an den Entscheidungen
    teilhaben lassen.

  • Dem Gesagten ist grundsätzlich nichts hinzuzufügen. Merkel muss gezwungen werden, ihre wahre Vita aus der Zeit vor 1990 offenzulegen.Das lässt wahrscheinlich Schlimmes befürchten.

  • Halte ich für ziemlich übertrieben. Merkel ist eine Schülerin von Helmut Kohl. Er hat sie groß gemacht und in seine unmittelbare Umgebung gezogen "Kohls Mädchen" eben. Kohl verstand natürlich auch seine Fäden zu ziehen und mögliche innerparteiliche Konkurrenten klein zu halten oder auszuschalten. Etwas ganz geöhliches, was nicht zu irgendeiner Verwunderung Anlaß gibt.
    Natürlich kann man vermuten, dass der Politikstil der DDR einen gewissen Einfluss auf die Handlungsweise der Frau Merkel hat, man darf aber nicht vergessen, dass hinter ihr Beraterstäbe, die Ministerialbürokratie und nicht zuletzt als sehr wichtiger Minister, Schäuble steht, der bestimmt keine Kommunismusnähe hat, allerdings eingewifter Fuchs ist und absolut auf einen Ausbau Euopas und eien Stärkung der Brüssler Zentrale hinarbeitet.Deutschand der in seinen Augen nur einen gewissen Teil Europas ausmacht, ist nicht sein Hauptaugenmerk, das kann man vergessen, er hat "Größeres im Sinn, genau wie Angela Merkel auch.
    Inwieweit sich die Politik dieser Personen dann in die westliche Globalstrategie einfügt, steht nochmal auf einem anderen Blatt.