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Ob in der Politik, der Wirtschaft oder in der Presse, eine eigene Meinung ist von ungeheurer Wichtigkeit. Die Euro-Krise zeigt jedoch, dass eine eigene Meinung für den einzelnen nicht immer von Vorteil ist.

Kommentare

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  • Herr Henkel, da ich weiß, dass Sie hin und wieder die Kommentare der "Foristen" lesen, ich kann Sie beruhigen. Die ersten sprechen es schon aus (schauen Sie z.B. mal in den neusten Beitrag im weblog von F. Schäffler, FDP, "Der Schuh drückt"). Nicht ganz so deutlich wie die (sozialdemokratische!) Finanzministerin Finnlands im aktuellen SPIEGEL, leider, aber zaghaft. Letztlich wird auch nichts anderes übrig bleiben. Je schneller der Euro krachen geht, umso besser, denn umso eher können wir mit etwas Eigenem, Besserem neu beginnen, da haben wir Deutschen ja schon etwas Übung drin. Die ganze verlogene Eurpa-Seligkeit ist dann erstmal vorbei, und man wird sich in realistische, friedliche Nachbarschaftsprojekte finden, so wie Nachbarn im wirklichen Leben auch. Die haben ja auch keine gemeinsame Girokonten. Und schön wird auch sein, dass dann die bisherige Parteienlandschaft Deutschlands zerbrechen wird, ähnlich wie die italienische in den 90ern, wo die Christdemokraten pulverisiert wurden. Bye bye, Merkel, Schäuble, Trittin, Gabriel, Rösler und all ihr Euro-Mitläufer. Ihr kriegt eure (unverdienten) Pensionen wieder in harter D-Mark. Wetten dass?

  • Alles schön und gut Herr Henkel, aber hier in diesem Forum kann jeder seine Meinung freiwillig von sich geben ! In den anderen Einrichtungen - wie t-online - ebenfalls, es sei denn man verletzt interne, eventuelle antidemokratische Spielregeln , was halten Sie denn von diesen Meinungen ? Die Bevölkerung(souverän)besteht ja nicht nur aus einer Gruppierung, die für sich in Anspruch nimmt, alles besser zu wissen und deshalb zur Steuerung der Gesellschaft berufen zu sein. Es ist doch der Regelfall,jene wissen es besser die kaum von Lehrmeinungen, Theorien ,Trends, Lobbyisten, Parteien, Kirchen , Gewerkschaften, Zentralräten etc beeinflußt sind , diese sind relativ unabhängig - und die waren schon vor Ihnen gegen den Euro und sind es noch und mehr werdend etc. Im Vergleich zu den direkten oder indirekten Befürwortern des Irrationalen, es ist doch selbstverständlich und Sie müßten es am besten verstehen, daß wenn jemand eine gewisse Stufe der Macht und des sehr guten Auskommen erreicht hat, dieses nicht mehr auf Spiel setzt - da braucht man keine weiteren Erklärungen wie "..des Kaisers neue Kleider .." Der normale Menschenverstand reicht aus und schon mal garnicht Ratschläge und Vergleiche aus dem Ausland, die selbst mit erheblich mehr und gewichtigeren Dingen im Argen liegen, und ebenfalls ihre eigenen selbstsüchtigen Interessen verfolgen. Wir sind dabei den 3.ten WK zu verlieren, der diesmal mit anderen Waffen geführt wird als zuvor, die Niederlage wird genau so verheerend sein wie die bisherigen. Wenn wir Glück haben , dann ist es nur eine Revolution wie die französische, wo zum Schluß auch die Revolutionäre unter der Guillotine endeten.
    Diese Kommentarecke ist ohne Widerhall, eine Einbahnstraße, und verfällt etwas in zu einer Eintönigkeit, eigentlich nur den Zweck erfüllend sich abzureagieren. Wie wird denn bei Ihnen dieser Widerhall auf Ihre Aufsätze beurteilt ? Auch dazu könnten Sie mal einen Widerhall abgeben , sonst wäre das alles etwas unbefriedigend.

  • Die EUR - Problematik ist ja eine ganz schöne Anfangsüberlegung und die Probleme Europas sicher auch wichtig - leider gibts es aber neben dem einen Krisenherd gleich mehrere wichtige. In Wahrheit steht das gesamte Fiat - Geldsystem doch in Frage und final wirds hier nur eine Lösung geben. Die Rückkehr zu diesem barbarischen Relikt der gedeckten Währung.
    Es gab in der Geschichte immer wieder versuche von Fiat-Währungen und egal ob Diktatur, Monarchie, Demokratie - scheint allen gemein dass die Geldschöpfungsmöglichkeit via Drucker immer zur Überschuldung führt. Denn eine Lösung zeigt uns auch Herr Henkel mit Nord- und Süd-Euro nicht aus...

  • " Den Euro moechte ich nicht aufgeben, weil nicht er, sondern die Schulden das Problem sind."

    Als einfache Bürgerin hafte ich nicht für alles und jeden. Mein Großvater,Sparkassendirektor, hat mich gelehrt: Gehe nie eine selbstschuldnerische Bürgschaft ein!
    Jeder in seinem Bereich! Wenn das mit der Bürgschaft vorort in asymetrischer Informationspolitik so weiter geht
    spricht das Gesetz vor Ort

  • Den Euro moechte ich nicht aufgeben, weil nicht er, sondern die Schulden das Problem sind. Aber die Uebernahme von Schulden anderer Staaten durch ESM und andere Hilfskonstruktionen muss ein Ende haben. Keine Hilfsmassnahmen, die durch unverantwortliche Geldschoepfung finanziert werden, vielmehr einen Schuldenschnitt bis zu dem Level indem die Staaten kuenftig die Zinsen aus Steuern finanzieren koennen. Durch ein geordnetes Insolvenyverfahren erreicht man gleichzeitig eine internationale Beteiligung an der Umschuldung.

  • Schulden und Euro-Wert/-Stabilität sind aber seit dem Gelddrucken in Billionenhöhe vorallem innerhalb der letzten 12 Monate (seit der Euro-Einführung ist die Geldmenge von 4,5 auf 9,7 Billionen Euro mittels Gelddrucken erhöht worden)eine negative Einheit geworden.

  • @ Isgrev – so habe ich es auch gesehen – bis vor kurzem. Inzwischen komme ich aber zu dem Schluss, dass der Euro nur funktioniert, wenn sich alle an die Spielregln halten. Das ist nicht in Sicht. Selbst, wenn wir uns beharrlich weigern, uns an Rettungsaktionen zu beteiligen, bleibt immer noch die “unabhaengige” EZB, die ueber unsere Koepfe hinweg Geld drucken kann. Das Spiel ist einfach aus und wird in Zank, Streit und Ratlosigkeit enden. Wenn wir jetzt den Stecker ziehen, wird es uns vielleicht gelingen, freundschaftliche Beziehungen in Europa aufrecht zu erhalten oder zu reparieren. Die Mutter aller Wirtschaftskrisen wird uns allerdings nicht erspart bleiben. Und daran ist ALLEIN DIE VERSCHLEPPUNG DER EUROPAEISCHEN INSOLVENZ schuld.

  • Ich habe, was in unserer Demokratieform der korrekte Weg ist, meiner Bundestagsabgeordneten im Kreis Rosenheim geschrieben, sie solle bitte auch meine Interessen vertreten und alle weiteren Stützungsmaßnahmen ins Ausland unterbinden. Darauf bekam ich von ihrem Büro eine FAQ-Datenbank "Fragen und Antworten zur Euro-Stabilität" in zig Seiten, aber leider keine Vertretung meiner Interessen. Läuft so Demokratie? Ich denke, ihre Aufgabe ist es, täglich irgendwo ein Band durchzuschneiden oder einen Spaten zu halten für einen Fotografen :-(

  • Herr "Frank_aus_Rosenheim",
    Interessen und Sonderwünsche können in Einzelaktionen in einer Demokratie aber nicht berücksichtigt werden. Interessen sollten nur gemeinschaftlich formuliert und vorgetragen werden, um die Chancen ihrer Durchsetzung zu erhöhen. ;-)

  • Das Scheitern des Euro birgt die Chance, die mafiösen Strukturen der Parteien zur Demokratie zu zwingen.
    Als Deutscher bin ich jedoch kein Optimist, denn den Parteien ist das eigene Wohl traditionell wichtiger als das Land.

    Und von den privilegierten Kritikern will auch niemand "übernehmen" und den aktuelle "Versailler-Vertrag" unterzeichnen.