Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Die Diskussion über den Euro-Bond liefert laufend neue Beispiele für die Verlogenheit, die Scheinheiligkeit und die Feigheit euromantischer Politiker und politisch korrekter Journalisten.     

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Herr Henkel ist ein populistischer Märchenonkel, der seine neoliberalen Träume platzen sieht und deshalb den Leuten Lügen auftischt, die jedes ökonomische Verständnis vermissen lassen. Herr Henkel hat sich schon einmal geirrt, als er dem Euro zustimmte, wie er selbst zugibt. Also, was ist von den Argumenten einer Person zu halten, die sich permanent irrt. Henkel ist ein Schwätzer und Einfaltspinsel, dessen ideologische Verbohrtheit ihn dazu verführen grundsätzliche makroökonomische Sachzusammenhänge zu leugnen. Herr Henkel wird erleben müssen, dass er mit seinen falschen Appellen den Ruin der Währungsunion heraufbeschwört. Gerade das deutsche Geschäftsmodell der permanenten Handelsbilanzüberschüsse hat dem Süden Europas seine Schulden beschert. Und Deutschland soll, wenn es nach Herrn Henkel geht, diesen desaströsen Weg weitergehen. Aber wer soll den weiterhin unsere Exporte bezahlen, wenn die Schuldner sich nach dem Willen von Frau Merkel sich totsparen. Wer kauft dann noch deutsche Waren, wenn der Binnenmarkt keine Kaufkraft entwickeln kann, weil die Menschen in Deutschland seit 20 Jahren immer weniger verdienen. Davon lenkt Herr Henkel ab mit seinen albernen "Bond-Sprüchen", die nur den Stammtisch überzeugen aber keinen seriös argumentierenden Ökonomen. Alle, die eine Henkel-Partei fordern sind mit Blindheit geschlagen und rennen einem Rattenfänger hinterher. Da kann man nur sagen armes Deutschland, du bist mit einer Elite gesegnet, die vor intellektueller Unredlichkeit nur so strotzt.

  • "Und Deutschland soll wenn es nach Herrn Henkel geht,diesen desaströsen Weg weiter gehen." Diese Behauptung müssen Sie aber beweisen, sie ist durch nichts belegt.Ein beliebte Methode von Ihnen und Ihresgleichen Menschen Motive und Absichten zu unterstellen, die aus der Luft gegriffen sind, um vom Thema abzulenken.

  • @ Bastian:
    Auf welcher Seite des Eurettungsdiskurses stehen Sie? Auf Seiten derjenigen, die man mit Angstargumenten gefügig gemacht hat, oder gehören Sie selbst zu denjenigen, die das Volk mit Propaganda gefügig zu machen versuchen?

    Trotzdem verdienen Ihre Argumente natürlich eine Antwort:
    - DM-Aufwertung lässt sich mindestens teilweise verhindern (siehe Schweiz!)
    - Andererseits würde sie aber auch die Importe drastisch verbilligen, und damit im Ergebnis auch den Anstieg der Exportpreise mildern.

    Zitat: "Für die Reichen stellen Deflation, Inflation und Co. kein echtes Risiko dar. ..... Für einen Normalverdiener ist das jedoch ein echtes Problem."

    Eben: Für den Riester-Rentner ist die Inflation ein Problem.
    Deflation kann auch zum Problem werden, nur haben wir (d. h. die breiten Massen) nichts davon, wenn wir den Südländern Geld schenken, damit die unsere Produkte kaufen. Dann sollten wir uns das Geld doch lieber selber schenken! Auf diese Weise könnte Deutschland dann auch von der Binnennachfrage leben. Dauerhafte Exportüberschüsse sind auch keine Lösung.
    Wenn freilich unsere Kartellparteien unsere Steuergelder stehlen und versüden, fehlt uns naturgemäß die Kaufkraft. Nur Traumtänzer können glauben, dass wir unsere "Kredite" voll zurück bekommen!

    Die Geldversorgung durch die Notenbanken liegt schon seit Jahrzehnten über dem Wachstum der Realwirtschaft. Wo ist das Geld geblieben? Bringen wir es an die Arbeit - anstatt der Finanzbranche weiteres Zentralbankgeld zur Steigerung ihrer Scheingewinne in den Rachen zu schaufeln!

    Ihre Argumente sind mir gut bekannt; auf den ersten Blick erscheint vieles logisch; merkwürdiger Weise liegen die aktuell in den Medien propagierten Lösungsvorschläge aber, purer Zufall natürlich, voll auf der Interessenlinie der Kapitalbesitzer und der Finanzintermediäre.

  • @leser2003
    Sie argumentieren mit der Attitüde des Wissenden, reden aber, soweit es makroökonomische Sachverhalte betrifft, nur Stuss.

  • Vielleicht erklären Sie uns einfach die Makroökonomie.
    Welche Autoren sind Ihre Favoriten ?

  • 3-4 starke Länder geben sich eine neue Währung. Danach kann der Euro-Raum soweit abwerten, dass deren Produkte wieder konkurrenzfähig werden.
    Ohne Wechselkursmechanismus ist der Euro dem Tode geweiht.

  • Diese Krise ist nicht mehr beherrschbar und wird in einer Katastrophe enden.

    Wenn die Katastrophe eintritt, haben Merkozy und die Brüsseler Eurokraten ihr Ziel erreicht.

    Wenn es der Masse der Menschen erst mal dreckig genug geht, werden sie bereit sein, die Souveränität ihrer Völker zu Gunsten eines heilversprechenden europäischem Superstaat zu opfern.

    "Stabilitätsunion" kann man das Kind dann nennen und die Brüsseler Nomenklatura wird das Machtzentrum, ade Demokratie !

  • Ich bin sehr beruhigt: Es steckt vielleicht doch keine bösartige Verschwörung, mit dem Ziel, Deutschland zum neuen Griechenland zu machen, hinter der Euro-Bond-Idee, sondern nur heilloses Unvermögen...

    Fast dachte ich, dass mit dem Plan, zu den bisherigen 560 Milliarden Euro vertraglich zugesicherter (aber unsicherer) Zahlungspflichten Deutschlands noch 50 Milliarden Euro p.a. an Zinsaufwand hinzukommen zu lassen, Deutschland in die "Sparfalle" geschickt werden sollte. Natürlich mit dem Ziel wütender Demonstrationen von Bürgern und Beamten, von Chaos und Revolution im Land.
    Das und die Sparmaßnahmen sollten dann einen verheerenden Einfluss auf die Wirtschaftsleistung Deutschlands und entsprechend auf dessen Kreditwürdigkeit haben - die Eurozone wäre praktisch "ausgeschaltet".

    Gott sei Dank ist es aber nur die mangelnde Fähigkeit zum Belohnungs- und Bedürfnisaufschub der Vertreter von Krisenländern in europäischen Gremien.

    b.t.w.

    So wie auf Merkel nun herumgehackt wird, bekomme ich einen "DDR-Flashback":

    Dort hatten "Gesellschaftswissenschaftler" (Philosophen)das Diktat über die Politik - und Ökonomen wie Kuczinski durften sich freuen, dass ihre kritischen Anmerkungen überhaupt veröffentlicht wurden.

    War nicht auch die Einführung des Euro ein politisches Diktat? Ohne jeden Rückhalt einer einheitlichen Wirtschafts- oder gar Fiskalpolitik? (Ganz als ob Kohl dem Honecker 1985 die DM geschenkt hätte..?)

    Von der DDR ist nur Katzenjammer und verklärende "Ostalgie" gebieben.
    Schau'n mer mal, was von den Euro-Staaten bleibt - so ganz ohne "großen (westlichen...)Bruder" zum Anlehnen.

  • Zu Kommentar Herrn Prof. Henkel
    Wenn verantwortungsloses Schuldenmachen belohnt wird, und nicht echte Leistung,haben wir den Sozialismus ohne Mauer.
    Eine Aufgabe des Subsidiaritäts-Prinzips
    schafft eine vom Staat abhängige Gesellschaft . Herr
    Henkel verdient hohe Anerkennung der Bürger, dass er mutig
    seine weltweite Erfahrung in Wirtschafts – und Finanzfragen bemüht, um den Menschen im Lande klarzumachen,
    wie die Politik um jeden Preis versucht diese für unser
    Land gefährlichen Entscheidungen zu verschleiern.
    Heinrich Seibert, Ing.

  • Dass was die Politiker in Brüssel veranstalten ist die Veruntreuung von finanziellem Volkseigentum, schwere Wirtschaftskriminalität und aktive Korruption. Dafür sollten alle Abgeordneten in Brüssel für 30 Jahre in den Knast wandern. Vielleicht kommen dort unsere Bürokraten zur Vernunft.

Serviceangebote