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Schon komisch Obamas kleiner Nebenverdienst

Nicht nur schlechte Schauspieler, auch gute Autoren können Präsidenten werden.
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Als Chef des reichsten Landes der Erde wird Barack Obama nicht gerade fürstlich entlohnt, 400 000 Dollar erhält der Herr im Weißen Haus. Doch US-Präsidenten werden nicht ärmer - wenn sie nicht George W. Bush heißen, der es schaffte, sein Vermögen in der Amtszeit zu dezimieren.

Reden und schreiben lohnt sich mehr als regieren. Bill Clinton hatte erst nach dem kleinlauten Abgang sein Redetalent vergoldet, mit Tagesgagen von bis zu 500 000 Dollar. Obama machte schon vor Amtsantritt Kasse: 200 000 Dollar verdiente er 2008 als Senator, hinzu kamen aber 2,4 Millionen Dollar für seine Bücher. Im Jahr zuvor hatte er noch 40 Prozent mehr verdient, weil seine Biografie zum Bestseller geworden war. Was belegt: Nicht nur schlechte Schauspieler, sondern auch gute Autoren haben eine Chance in der Politik. Obama reicht einen guten Teil seines Einkommens weiter: 32 Prozent Steuern, sieben Prozent Spenden. Wenn er die Steuern für reiche Amerikaner erhöht, wird er noch stärker bluten - aber nicht verarmen.

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