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Was vom Tage bleibt Der große Gold-Irrtum

Der Preis des Edelmetalls verharrt auf Drei-Jahres-Tief. Die Deutsche Bank zahlt – jedenfalls für die Immobilienkrise. Taugt Chodorkowski zum Held? Ritter Sport bleibt hart. Der Tagesbericht.
20.12.2013 - 18:17 Uhr 9 Kommentare
Handelsblatt-Online-Chefredakteur Oliver Stock.
Was vom Tage bleibt

Handelsblatt-Online-Chefredakteur Oliver Stock.

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Enttäuschte Goldgräber

Gold ist die Enttäuschung des Jahres. Genauer gesagt: der vergangenen drei Jahre. Jedenfalls ist der Goldpreis auf ein Drei-Jahres-Tief gefallen. Wer es immer noch nicht glauben konnte, hat es damit nun auch in seiner Bilanz stehen: Gold ist totes Kapital. Aktien bedeuten Eigentum an hoffentlich produktiven Firmen, Geld lässt sich investieren, Edelsteine lösen immerhin Entzücken aus – aber Gold ist tot. Wer leben will, muss es verkaufen.

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    Sünden der Vergangenheit

    Immerhin den einen Vergleich hat sie geschlossen, die Deutsche Bank. Und zwar den mit den amerikanischen Immobilienfinanzierern, denen sie unrichtige Angaben über Kredite geliefert hat. Die Bank trug damals so ihren Teil zum Ausbruch der Finanzkrise bei, weswegen sie nun 1,4 Milliarden Euro zahlt, um die Wunde zu heilen. Den anderen Vergleich lehnt sie jedoch hartnäckig ab: den mit den Kirch-Erben. Dort wendet sich das Blatt gegen die Bank. Es hat den Anschein, als haben einige ihrer Manager vor Gericht gelogen. Das muss alles vor dem Kulturwandel passiert sein.

    Helden gesucht

    Michail Chodorkowski, den Wladimir Putin einst so sehr fürchtete, dass er ihn zehn Jahre einsperrte, ist auf freiem Fuß und ausgerechnet in Berlin gelandet. Snowden war uns zu heikel, den begnadeten Putin-Gegner, den können wir immerhin empfangen. Wenn der Mann das Zeug zum Helden hat, wird er die politische Arbeit aufnehmen. Wenn nicht, kauft er sich einen Fußballverein.

     

    Nichts als die Wahrheit

    Ritter Sport gegen Stiftung Warentest: Der Streit darum, ob die Schokolade künstliche oder natürliche Aromastoffe enthält, wurde heute vor einem Richter in München fortgeführt. Der regte einen Vergleich an, die Streithähne lehnten ab. Völlig zu recht: Schließlich kann es nur eine Wahrheit geben. So lange die nicht auf dem Tisch liegt, wird munter gestritten, und die Schokolade schmeckt so oder so.

     

    Guten Appetit wünscht Ihnen

    Oliver Stock

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    9 Kommentare zu "Was vom Tage bleibt: Der große Gold-Irrtum"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Hallo Don Sarkasmo,

      das mit den griechischen Anleihen war nicht Herr Stock sondern Herr Steingart, der sie so warm den deutschen
      Anlegern empfohlen hat. Da zwischen Stock und Stein ein gewisser Unterschied waltet, sollte man nicht über denselben stolpern. LOL

    • Der Herr Stock muß gar nichts eingestehen, hat er doch bei den so solidarisch wärmstens empfohlenen griechischen Anleihen auch nicht gemacht.
      Man müßte diese Schwätzer haftbar machen können ....

    • Sehr geehrter Herr Stock,

      haben Sie eigentlich Ihre griechischen Anleihen noch ??

    • Der große edle Kreuzritter gegen Gold wieder mal auf schon bekannten Pfaden. Auf der persönlichen Indoktrinationstour für die Leser. Wohl verpackt durch nur ein Fakt, denn der Kurs ist der Kurs, ist der Kurs. Wohl wahr. Dies drängt sich mir nunmal zum Jahresschluss auf, denn die zahlenmäßige sehr hohe, unglaubliche Entlarvung des bösen Metalls, durch den Chefredakteur - für die Leser, was denn sonst - ist geradezu einmalig in der Wirtschaftspresse. Diese ohne auf die Gegenargumente so zahlreicher Kommentatoren - auch zum Wohle der Leser, was denn sonst... - auch nur einmal wirklich eingegangen zu sein. Oder kann man dies auch anders sehen Herr Stock? Kann man 3.000 Jahre Papiergeldzerstörung einfach weiter ignorieren? Bei 100 Prozent Erfüllung zum inneren Wert Null sämtlicher Währungen. Nun, Mann kann, dies ist die Einstellung und Macht des Chefredakteurs. Ich freue mich wenn der große Irrtum des Herrn Stock eingestanden werden muss.

    • Na Herr Stock, mal wieder finster unterwegs beim Gold :-)

      Ich wünsche Ihnen und der Redaktion jedenfalls ein schönes Weihnachtsfest und erholsame Weihnachtsfeiertage.

      Und danke für die viele Geduld, die Sie und die Redaktion mit unseren Kommentaren doch immer wieder ertragen müssen.

      Ich hoffe, die Meinungsfreiheit wird auf diesen Seiten zuhause bleiben können. Es ist schön, dass es das im HB gibt.

    • Sehr geehrter Herr Stock,
      ich kaufe Ihr Gold. Das ist nur eine Sache des Kurses.
      Vielleicht schrieben Sie und Ihre Mitarbeiter dann endlich über Dinge von denen Sie etwas verstehen.
      Ich handele seit 1985 mit Gold und habe mein erstes "Talerchen" nie verkauft.
      Gerade in diesen immer unberechenbaren Zeiten sollten Sie sich Unsinn sparen, wenn Sie als ehrbarer Journalist auch nach dem Währungsreform wieder schreiben möchten.
      Über Gold wird soviel Bullshit geschrieben, dass es unerträglich ist.
      Ein Handelsblatt sollte doch mal richtig recherchieren können und die Manipulationen aufzeigen und dem Laien erklären können.
      Schönen Abend und goldige Zeiten

    • Chodorkowski ist kein "begnadeter Putin-Gegner", eher doch ein "begnadigter Verbrecher".

      So jemand ist uns immer willkommen...
      Die Sache mit dem Gold haben Sie auch nicht verstanden, Herr Stock.

    • Wir zitieren Sie gerne wieder, Herr Stock, bis in zwei drei Monaten. :-)

    • "Gold ist tot. Wer leben will, muss es verkaufen."

      Wer überleben will, sollte Teile seines Goldbestandes
      verkaufen - nach der Währungsreform.

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