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Was vom Tage bleibt Die großen Polterer

Bayern schießt gegen die Kanzlerin, Osteuropa will keine Flüchtlingsquoten. Öl wird noch billiger, Google führt ein Bezahlsystem auf dem Handy ein und die große US-Zinswette beginnt. Der Tagesrückblick.
11.09.2015 - 19:07 Uhr 2 Kommentare
Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Gut gebrüllt

Poltern können sie, die Bayern. Horst Seehofer schießt in bekannter Manier gegen die Kanzlerin und deren Flüchtlingspolitik. Allzu ernst sollten wir diese verbalen Attacken nicht nehmen, richten sie sich doch in erster Linie an das Wählervolk daheim in Bayern. Am Ende wird Seehofer dann doch wieder klein beigeben und die Kanzlerin unterstützen. Denn er braucht Frau Merkel, ohne die Kanzlerin wären die Bayern nichts.

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    Osteuropa sagt unverändert Nein. Länder wie Tschechien und Ungarn sperren sich weiterhin gegen eine EU-weite Quotenregelung zur Verteilung der Flüchtlinge. Okay, wenn sie nicht anders wollen. Dann sollten sie künftig auf die Fördermittel aus dem EU-Haushalt verzichten. Dieses Geld würden dann nämlich die Länder bekommen, die die große Last der vielen Flüchtlinge tragen. Osteuropa hätte sich sozusagen freigekauft.

    Das Rad zurückgedreht

    Der Verfall des Ölpreises ist beispiellos. Nun sprechen die ersten Analysten schon davon, dass ein Fass Rohöl (159 Liter) bald weniger als 20 US-Dollar kosten könnte. Dass sich das aktuelle Niveau also ungefähr noch einmal halbiert. Das wäre ungefähr so, als ob wir das Rad der Zeit um glatte 35 Jahre zurückdrehen würden. Eigentlich unvorstellbar, aber wahrscheinlich doch schon bald Realität.

    Ganz ohne Geld?

    Klingt eigentlich ganz schön: Google startet jetzt seinen eigenen Bezahldienst für das Handy, nämlich Android Pay. Grundsätzlich ist dieser Trend unaufhaltsam: Das Smartphone ist auf dem besten Weg, auch zum Portemonnaie zu werden. Aber muss es unbedingt Google sein? Beim Android-System gibt es immer wieder Sicherheitsprobleme. Da ist eine Geldbörse mit echten Scheinen und Münzen die bessere Alternative.

    Die Nerven liegen blank

    An den Finanzmärkten steigt langsam die Unruhe. Am kommenden Donnerstag fällt die lange erwartete Zins-Entscheidung der US-Notenbank Fed. Geht es nun langsam hoch oder bleibt es beim jetzigen Zinsniveau? Niemand kann es derzeit so richtig einschätzen. Anleger sollten sich darauf einstellen, dass es in der nächsten Woche sehr unruhig an den Börsen zugehen wird. Wer Nerven hat wie Stahlseile, der ist auf jeden Fall im Vorteil.

    Die bevorstehende Zinsentscheidung ist ein guter Grund, sich auf das freie Wochenende zu freuen. Aufregen können wir uns dann wieder am Montag. Einen schönen Abend wünscht

    Stefan Menzel

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    2 Kommentare zu "Was vom Tage bleibt: Die großen Polterer"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Seehofer will,gar nicht mehr. Aber die CSU ist die einzige Landespartei, die der AfD und dne anderen Rechten noch Stimmen abnehmen kann. Der Osten dürfte für die CDU auf breiter Front schon verloren sein. Aber auch im Westen werden die Verhältnisse in zwei Jahren soweit gediehen sein, das genügend Platz für ein bis zwei Parteien am rechten Rand ist. Und das ist gut so. Damit liegen wir im europäischen Trend.

    • CSU; keilen allein reicht nicht!
      Um das Land zu retten muß Seehofer jetzt den Stauffenberg machen und Merkel stürzen.
      Horst steht vor der Wahl, umgehend Operation Wallküre auszulösen - oder als Bettvorleger zu landen.

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