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Was vom Tage bleibt Letzte Chance für Karstadt

Ein Sanierungskonzept soll Karstadt retten, der frühere Berliner Flughafen-Chef bekommt eine gewaltige Abfindung. Opel schreibt rot, der IS attackiert wieder und ein Hoeneß-Banker wird verhaftet. Der Tagesrückblick.
23.10.2014 - 19:05 Uhr 1 Kommentar
Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Einschnitte

Es ist ein entscheidender Tag für den angeschlagenen Karstadt-Konzern: Der Aufsichtsrat berät am Donnerstag über das Sanierungskonzept des neuen Karstadt-Eigentümers René Benko. Auch wenn die letzten Details noch nicht feststehen, ist der grobe Rahmen doch ziemlich klar. Karstadt wird die am wenigsten rentablen Kaufhäuser schließen, etwa zehn Standorte mit rund 2000 Beschäftigten könnten davon betroffen sein. Zudem wird es eine schlankere und straffere Organisation unter dem neuen Karstadt-Chef Stephan Fanderl geben. Es ist die letzte Chance für das Unternehmen. Wenn dieses Konzept nicht aufgeht, wird es ganz düster für den deutschen Traditionskonzern.

Belohnung trotz Unvermögen

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    Manchmal fällt es wirklich schwer, an die Sinnhaftigkeit unserer Rechtsprechung zu glauben. Rainer Schwarz war für einige Jahre Chef am geplanten Berliner Großflughafen. In seine Zeit fällt die Zahl der großen Rückschritte: kein Feuerschutz, keine Betriebsgenehmigung, Baustillstand. Es war also nicht sonderlich überraschend, dass Schwarz für diese Bravourleistung von den Eigentümern des Flughafens vor die Tür gesetzt worden ist. Schwarz wehrte sich und klagte seine Abfindung ein, eine Million Euro wollte er noch haben. Und tatsächlich: Ein Berliner Gericht spricht Schwarz diese gewaltige Summe zu. Unvermögen wird auch noch belohnt. Schade.

    Kraftlos

    Opel hat eine neue Führung, einen neuen Markenauftritt und einen vergrößerten Verantwortungsbereich bekommen. Eigentlich gute Voraussetzungen, dass es mit der deutschen Tochter von General Motors endlich aufwärts geht. Doch es reicht leider nicht, sich einfach nur ein neues Image zu verpassen und einige Köpfe auszutauschen. Was einzig und allein zählt, ist am Ende das operative Geschäft. Opel leidet unter den Rückschlägen in Russland und kann auch die Schließungskosten für das Werk in Bochum nicht aus den laufenden Erträgen aufbringen. Deshalb könnte zum Jahresende sogar ein Milliardenverlust in den Büchern stehen. Ein Neubeginn sieht anders aus.

    Offensive

    Vor ein paar Tagen ist die syrisch-türkische Grenzstadt Kobane aus den Schlagzeilen verschwunden. Die Gefechte zwischen den Kämpfern des Islamischen Staates und den gegnerischen Kurden hatten an Intensität verloren, der IS musste sich sogar etwas aus Kobane zurückziehen. Doch es ist nur eine trügerische Ruhe gewesen: Der IS hat seine Reihen geschlossen und startet eine neue Großoffensive. Die Strategie der Islamisten ist klar: Kobane muss aus ihrer Sicht fallen, um den Westen bloßzustellen, der die Kurden unterstützt. Die USA wollen gegenüber dem IS genauso ein Zeichen setzen. Das große Sterben in Kobane geht also weiter.

    Nebentäter

    Das Steuerverfahren gegen den früheren Bayern-Präsidenten ist so gut wie abgeschlossen. Uli Hoeneß wird noch ein paar Monate im Gefängnis verbringen, seine Steuerschuld hat er beglichen. Damit rücken für die Steuerfahnder die Banken in den Mittelpunkt, die einem Steuersünder wie Hoeneß die Tricksereien erst möglich gemacht haben. Kein Wunder also, dass jetzt ein Banker von Hoeneß‘ Schweizer Geldhaus Vontobel festgenommen worden ist. Die deutschen Steuerfahnder reagieren nun ähnlich scharf wie die US-Behörden, die gegenüber Banken schon länger keine Gnade mehr kennen. Für die Geldbranche wird es jetzt noch ungemütlicher.

    Einen erholsamen Abend wünscht Ihnen

    Stefan Menzel

    Startseite
    1 Kommentar zu "Was vom Tage bleibt: Letzte Chance für Karstadt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das Internet wird seit einiger Zeit „gereinigt“. Man verwischt die Spuren.

      Karstadt, usw., usw.....
      http://en.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Berggruen
      http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Berggruen
      und wer macht weiter? Wer steckt hinter René Benko?

      Wie kann es sein das ein Unternehmen und die Mitarbeiter für einen Euro "verraten und verkauft" werden?
      Keine staatlichen Auflegen zum Schutz von Mitarbeitern, Staat,.... vor "geiern und und Geierfonds"?
      Wo gehen die Mrd. über Mrd. hin? Spur des Geldes.
      Das Internet wird seit einiger Zeit „gereinigt“. Man verwischt die Spuren.
      Siehe z.B. http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20193
      http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20246/highlight/Cyber&Dome
      Einheit 8200 und Israel
      http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_71006612/militaer-israel-elite-einheit-verweigert-einsatz-gegen-palaestinenser.html
      Einheit 8200 Israelischer Soldat – wir sind die Stasi. Nur sehr viel effizienter.
      Ausschnitt:
      Tel Aviv (dpa) - Die Zweifel kamen mit einem deutschen Film. Der israelische Soldat D. sah sich "Das Leben der Anderen" an, ein Drama, in dem die Staatssicherheit der DDR ein Künstlerpaar abhört - und so zerstört.
      D. spürte Mitleid mit den Opfern, denen die
      Privatsphäre - ein fundamentales Recht -
      genommen wurde. Plötzlich durchfuhr es ihn: In
      der Rolle des Stasi-Mitarbeiters erkannte er sich
      selbst. "Wir tun genau dasselbe", sagte D. der
      israelischen Nachrichtenseite "ynet". "
      Nur sehr viel effizienter“.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/nahost-konflikt-widerstand-im-innersten-kreis-13150263.html
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-debatte-um-verweigerer-der-eliteeinheit-8...
      usw. – forsche selbst – n24de …..

      Einfach die Namen von Unternehmen, von neuen Managern, .... eingeben und staunen.
      Aus Josef wird Jo, .... Fracking neues Geschäftsfeld, Mitarbeiter in Mülheim usw.. werden arbeitslos.
      Wo gehen die Mrd. über Mrd. hin? Spur des Geldes.
      KKR und ARD ???

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