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Aktuelle Forsa-Umfrage Wähler sind uneins über Schröders Kanzlerkandidatur

Mit seinem Streben nach Neuwahlen hat Gerhard Schröder die Mehrheit der Deutschen hinter sich. Deutlich weniger Zustimmung erhält er jedoch einer Umfrage zufolge für seine erneute Kanzlerkandidatur.

HB HAMBURG. In der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das Magazin "stern" und den Fernsehsender RTL sprachen sich 68 Prozent der Befragten für eine Auflösung des Bundestags aus. 21 Prozent hielten sie aus verfassungsrechtlichen Gründen für nicht sinnvoll. 11 Prozent konnten sich nicht entscheiden.

Als Kanzlerkandidat kommt Schröder auf weniger Zuspruch: 49 Prozent der Befragten befürworteten seine Kandidatur, 40 Prozent fänden es besser, wenn die SPD einen anderen Bewerber aufstellen würde. 11 Prozent waren unschlüssig. Für einen Verbleib von Franz Müntefering an der SPD-Spitze stimmten 43 Prozent, 39 Prozent der Befragten wünschen sich nach der Wahl im Herbst einen neuen SPD-Vorsitzenden. 18 Prozent antworteten mit "Weiß nicht".

Nach der Umfrage kamen die vier Parteien im Vergleich zur Vorwoche auf die gleichen Werte. CDU/CSU erreichten 47%, für die SPD sprachen sich 26% der Befragten aus, für die Grünen 7% und für die FDP 6%. Union und FDP kämen damit auf zusammen 53%, SPD und Grüne auf 33%.

Die geplante Linkspartei aus PDS und WASG verlor im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und erreicht 10%. Für sonstige Parteien würden sich 4% der Deutschen entscheiden, ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Für die Umfrage befragte Forsa 2.501 Bundesbürger vom 27. Juni bis 1. Juli.

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