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Allianz Kommentar: Zweifel bleiben

  • Monika Lier
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Die US-Immobilienkrise ist bislang an der Allianz vorbei gegangen. „Wir haben uns sehr, sehr risikobewusst und vorsichtig positioniert“, sagte Finanzchef Helmut Perlet am Freitag bei der Vorlage der Zahlen fürs zweite Quartal. Nicht einmal zwei Promille der Kapitalanlagen seien Subprime-Risiken. Dabei gibt sich Europas größter Versicherungskonzern optimistisch und nennt erstmals ein Gewinnziel für 2007: Der Vorjahresrekord soll mit acht Milliarden Euro gebrochen werden.

Eigentlich könnte sich der Kapitalmarkt angesichts so viel Optimismus bedanken und die Aktie, deren Kurs unter der allgemeinen Verunsicherung gelitten hat, höher bewerten. Doch Zweifel bleiben – auch eine Allianz kann einem Debakel an den Finanzmärkten nur bedingt entgehen. Auch sie wird unter einer schlechten, weil zu vorsichtigen Stimmung an den Kapitalmärkten leiden.

Schön, wenn sie bereits das getan hat, was EZB-Chef Jean-Claude Trichet angesichts der Krisenwogen fordert: Risiken wieder richtig bewerten. Für den weiteren Verlauf dürfte sie aber leider zumindest für einen Teil der Strecke im gleichen Boot wie waghalsigere Kollegen sitzen.

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