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Arbeitsmarkt Grenzen am Horizont

  • Elga Lehari

Auf dem Arbeitsmarkt scheint sich das Wintermärchen fortzusetzen. Erstmals seit dem Boomjahr 2000 sank die deutsche Arbeitslosenzahl in einem Februar. Neben der guten Konjunktur waren aber auch Sondereffekte am Werk. Der Winter ist bisher praktisch ausgefallen und schränkt damit Außenarbeiten kaum ein. Unbekannt ist, wie viel Bauarbeiter durch das neue Saison-Kurzarbeitergeld nicht mehr arbeitslos werden.

Zudem verschärfen die Arbeitsagenturen ihre Kontrollen des Arbeitslosenstatus. Der derzeit unter anderem an den offenen Stellen ablesbare Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft lässt erwarten, dass die Beschäftigung zunächst weiter steigt und die Arbeitslosigkeit abnimmt. Dies stärkt über den privaten Konsum auch die Inlandsnachfrage.

Doch diese scheint nicht grenzenlos steigerbar. Schon heute tun sich manche Unternehmen schwer, geeignete Fachkräfte zu finden – trotz der vier Millionen Arbeitslosen. Dies spricht leider dafür, dass die Sockelarbeitslosigkeit selbst bei einer Art Vollbeschäftigung relativ hoch bleiben dürfte. Die monatlichen Arbeitsmarktbilanzen zeigen, wen dies vorrangig treffen wird – die Langzeitarbeitslosen.

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