Außenpolitik Deutschland will mehr tun – weiß aber nicht was

Außenminister Frank-Walter Steinmeier verkündet die größte Kurskorrektur der deutschen Außenpolitik seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch wohin es gehen soll, ist allenfalls in Umrissen erkennbar. Ein Kommentar.
Der Außenminister will sein Amt umkrempeln. Quelle: dpa
Frank-Walter Steinmeier

Der Außenminister will sein Amt umkrempeln.

(Foto: dpa)

„Früher, entschiedener und substanzieller“ handeln will Deutschland künftig in außenpolitischen Fragen. Das klingt fast so entschlossen und geschliffen, als hätten Unternehmensberater das Auswärtige Amt auf den Kopf gestellt. Tatsächlich ist die neue Handlungsanleitung das Ergebnis eines fast einjährigen öffentlichen Nachdenkens über Deutschlands neue Rolle in der in Unordnung geratenen Welt. Unter dem Titel „Review – Außenpolitik weiter denken“ hatte Steinmeier im Mai vergangenen Jahres das Brainstorming gestartet. „Angesichts der tektonischen Veränderungen in der Welt haben wir uns die Frage gestellt, ob wir noch richtig aufgestellt sind“, heißt es am Werderschen Markt in Berlin, dem Sitz des Außenministers.

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