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Börsen Die Chancen auf einen versöhnlichen Jahresausklang am Aktienmarkt stehen gut

Historisch gesehen hat sich der Dax im vierten Quartal meistens positiv entwickelt. Ohne Weiteres in die Zukunft fortschreiben lässt sich das aber nicht.
26.09.2020 - 10:28 Uhr Kommentieren
Historisch betrachtet ist das vierte Quartal eine positive Börsenphase. Quelle: dpa
Bulle vor der Frankfurter Börse

Historisch betrachtet ist das vierte Quartal eine positive Börsenphase.

(Foto: dpa)

Frankfurt Das dritte Quartal neigt sich dem Ende zu, und nach einem bislang recht turbulenten Börsenjahr liegt der Dax seit Januar immer noch mit 5,9 Prozent im Minus. Zwar hat sich der deutsche Leitindex von den hohen Verlusten im Frühjahr schnell erholt. Zuletzt kam die Rally aber etwas ins Stocken. Viele Anleger setzen daher darauf, dass das Börsenbarometer in den nächsten Wochen noch zulegt – damit das Jahr zu einem positiven Abschluss kommt.

Generell gilt das vierte Quartal als starke Börsenphase. Seit dem Jahr 2000 notierte der Dax Ende Dezember nur drei Mal tiefer als Ende September. Das erste Mal war direkt im Jahr 2000, als der deutsche Leitindex im vierten Quartal ein Minus von 5,4 Prozent verbuchte. In der Finanzkrise 2008 sackte er dann sogar um 17,5 Prozent ab, und auch 2018 rutschte der Index um 13,8 Prozent ab.

In allen anderen Jahren stand ein Plus zu Buche – manchmal ein ganz dünnes wie die 0,7 Prozent im Jahr 2017 oder ein ganz dickes wie die 21,8 Prozent im Jahr 2003. Dass es im Schlussquartal an den Aktienmärkten fast immer aufwärts geht, lässt sich zumindest teilweise recht schnell erklären: mit dem Weihnachtsgeschäft. Für viele Unternehmen ist die Konsumfreude der Verbraucher eine zentrale Stütze.

Wie immer an der Börse gilt: Die Vergangenheit lässt sich nicht einfach in die Zukunft übertragen. Und die wenigen Minusjahre zeigen, dass es zwischen Oktober und Dezember auch mal ganz ordentlich krachen kann.

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    Auch dieses Jahr gibt es Risikofaktoren: Steigende Corona-Infektionszahlen bedeuten zum Teil auch wieder stärkere Beschränkungen in der Wirtschaft. Vor allem die Reisebranche und das Gastgewerbe befürchten Einbußen. Doch insgesamt sind Politik und Gesundheitsweisen besser auf die Pandemie vorbereitet als zu Beginn der Krise. So ist weiterhin eher mit lokalen Einschränkungen zu rechnen als mit einem erneuten umfassenden Lockdown.

    Hinzu kommt aber, dass im November die US-Wahlen anstehen. Investoren fürchten, dass es ein Wahlchaos geben könnte, falls US-Präsident Donald Trump das Ergebnis tatsächlich nicht akzeptiert – wovor er auch schon gewarnt hat.

    Überlagert wird dies aber durch die Notenbanken. Da die Fed klargemacht hat, dass sie die sehr expansive Geldpolitik noch lange beibehalten will, werden die Zinsen wohl auf absehbare Zeit nicht steigen. Das macht die Aktienmärkte weiter attraktiv. Anleger müssen im vierten Quartal wohl nicht mit einem scharfen Einbruch rechnen. Vielmehr stehen die Chancen gut, dass es einen versöhnlichen Jahresausklang gibt.

    Mehr: Warum es riskant ist, jetzt noch in zyklische Aktien einzusteigen.

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