Börsen: Warum hinter den Kursturbulenzen eine gute Nachricht steckt

Während der Kurskapriolen der vergangenen Woche wirkten selbst gestandene Börsenprofis so ratlos wie selten. Vor allem das Tohuwabohu am Donnerstag ließ die sonst eher kühlen Analysten nach Superlativen suchen. Die Spannweite reichte von „beängstigend“ über „Albtraum“ bis hin zu „ultimativem Kollaps“.
Ihre Wortwahl ist fast so besorgniserregend wie das Ereignis selbst. Aber in mancher Hinsicht bergen die heftigen Kursausschläge auch eine gute Nachricht: Die Investoren sind sich nach der Rally in diesem Jahr offenbar der wachsenden Risiken an den Märkten bewusst und nehmen lieber ein paar Chips vom Tisch, als die Einsätze weiter zu erhöhen.
Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen deutlich und zerstreuten erst einmal die größten Sorgen, dass sich beim Boomthema Künstliche Intelligenz (KI) eine gigantische Blase entwickelt. Doch dann sackte der S&P 500 plötzlich mit bis zu 1,6 Prozent ins Minus.