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Brav und erfolgreich

Das Ergebnis der UBS Bank hat einen Applaus verdient. Auf jeden Fall tut es gut, in einer Situation, in der ein Übernahmegerücht das andere jagt, jemanden zu finden, der dieses Spiel glaubwürdig nicht mitmacht.
Oliver Stock, Handelsblatt-Korrespondent

Oliver Stock, Handelsblatt-Korrespondent

Das UBS Ergebnis hat einen Applaus verdient. Angesichts eines um 80 Prozent gesteigerten Gewinns ist es schwer, noch ein Haar in der Suppe zu finden. Einzig der Anstieg des verwalteten Vermögens um 8 Prozent, ist kein berauschendes Ergebnis. Aber der schwache Dollar ist ein triftiger Grund für dieses Ergebnis. Und der geht nicht auf das Konto der UBS.

Ansonsten glänzen die Schweizer. Wer jetzt allerdings erwartet hatte, das UBS-Chef Peter Wuffli mit der zweitbesten Bilanz der Unternehmensgeschichte im Rücken im internationalen Übernahmepoker mitspielen wird, hat sich getäuscht. Wuffli ist ein zurückhaltender Schweizer und hat diese Strategie auch seinem Konzern verordnet. Firmenkultur, Preis und Geschäftsfeld müssen zueinander passen, ansonsten gibt es keine Übernahme. Und weil es an einem dieser drei Kriterien bislang immer gescheitert ist, setzt Wuffli lieber auf kleine Zukäufe, die sich besser verdauen lassen, und auf organisches Wachstum. Wahrscheinlich liegt gerade darin das Geheimnis seines Erfolgs. Auf jeden Fall aber tut es gut, in einer Situation, in der ein Übernahmegerücht das andere jagt, jemanden zu finden, der dieses Spiel glaubwürdig nicht mitmacht.

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