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Bulle & Bär Die 2020er-Jahre könnten zum Jahrzehnt der Aktie werden

Das Jahr 2019 ist viel besser gelaufen als erwartet. Und es spricht viel dafür, dass es in den kommenden zehn Jahren so weitergehen wird.
13.01.2020 - 15:54 Uhr Kommentieren
Zu Aktien gibt es kaum Alternativen. Quelle: imago stock&people
Historisches Wertpapier

Zu Aktien gibt es kaum Alternativen.

(Foto: imago stock&people)

Frankfurt Der Crash ist nah! Das lesen wir immer wieder. Aber in Wahrheit tritt kaum ein angekündigter Untergang tatsächlich ein; Krisen kommen meist, wenn niemand damit rechnet. Vor einem Jahr warnten viele Analysten vor der Rezession, steigenden US-Zinsen, dem chinesisch-amerikanischen Handelskonflikt, einem unberechenbaren Präsidenten im Weißen Haus, dem Brexit. Die Sorgen erwiesen sich als übertrieben. Wieder einmal.

Entgegen allen Bedenken ging das Börsenjahr 2019 mit globalen Aktiengewinnen von 30 Prozent als eines der besten in die Geschichte ein. Auch das gesamte Jahrzehnt war hervorragend. Es brachte jährlich im Schnitt rund 9,5 Prozent Ertrag, wie der bekannte Vermögensverwalter Bert Flossbach vorrechnet.

Und die gerade begonnenen 20er-Jahre? Auch sie dürften gut ausgehen. Die Zinsen sind auf ihrem tiefen Niveau so gut wie fest zementiert. Ohne billiges Geld können Wirtschaft und Unternehmen gar nicht mehr überleben. Finanzrepression, die Umverteilung von Sparern zu Kreditnehmern, ist daher das große Thema der kommenden Kalenderjahre. Anleger machen mit Zinsanlagen Verluste, wenn man Inflation einrechnet. Bei negativen Anleiherenditen und sich ausbreitenden Strafzinsen landen sie bereits ohne Einrechnung der Geldentwertung in den Miesen.

In der neuen Dekade kommt „tina“ endgültig zu Ehren. Die angelsächsische Abkürzung für „there is no alternative“ beschreibt Aktien als alternativlos. Experte Flossbach schätzt entsprechend die globalen Aktienerträge der nächsten zehn Jahre auf jeweils 6,6 Prozent. Das hält er selbst für konservativ. Es könnten also goldene 20er-Jahre werden. Den Optimisten gehört die Zukunft. Auch wenn der frohe Ausblick immer wieder durch Meldungen aus aller Welt getrübt wird.

Die erfreuliche Aktienprognose ist allerdings eine schlechte Nachricht für Crash-Propheten, die auch im vergangenen Jahr wieder auf die Bestsellerlisten drängten. Doch die Untergangswerke sind bei Sachbüchern falsch einsortiert. Sie gehören in die Kategorie Fiction.

Mehr: Diese Analyse ist ein Warnsignal für die deutsche Volkswirtschaft – und für Anleger. Wer einseitig auf den Dax setzt, verschenkt wertvolle Rendite.

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