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EADS Kommentar: Krisenmanagement gefragt

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Für den neuen Airbus-Chef Tom Enders kommt es dick. Fünf Milliarden Euro kostet ihn die Verspätung des Riesenairbus 380, nun kommt noch über eine Milliarde für den Militärtransporter A400M dazu. Zudem ist der Euro seit Monaten über dem kalkulierten Wert von 1,35 Dollar. Airbus wird 2007 – wie im Vorjahr – tiefrote Zahlen an die Muttergesellschaft EADS melden.

Das Problem des europäischen Luftfahrtkonzerns sind nicht die fehlenden Aufträge, im Gegenteil. Die EADS hat Bestellungen für rund 300 Milliarden Euro in den Büchern, doch der Konzern bekommt sie nicht abgearbeitet. Vom Riesenairbus bis zum Militärtransporter bis zum neuen Transporthubschrauber NH 90 reißt das Unternehmen in schöner Regelmäßigkeit die selbst gesetzten Fristen. Dass Konkurrent Boeing die Auslieferung seines Hoffnungsträgers „Dreamliner“ nun auch verschieben muss, tröstet die EADS nur wenig.

Denn in den kommenden Monaten wird sich zeigen, wer das bessere Krisenmanagement hat. Airbus-Chef Tom Enders muss vor allem interne Probleme lösen, um A380 und die A400M auf Kurs zu bekommen. Bei beiden Projekten darf es keine Verzögerungen mehr geben, will Airbus seine Glaubwürdigkeit auf dem Markt nicht ganz verlieren.

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