Führungschaos bei RWE beendet Kommentar: Überfälliger Wechsel

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Die Konstruktion, die der Aufsichtsrat im Februar bei Großmanns Bestellung gewählt hatte, hat sich schon lange als Fehler erwiesen. Ursprünglich sollte Großmann zwar im November ins Unternehmen eintreten, Roels aber bis Ende Januar noch die Führung überlassen. Dass das bei diesen zwei unterschiedlichen Charakteren nicht funktionieren konnte war abzusehen. Und der lange Übergang sorgte zunehmend für Unruhe im Unternehmen. Der alte Chef war gelähmt, über die Strategie des Neuen wurde immer heftiger spekuliert.

Noch wird RWE aber nicht zur Ruhe kommen. Noch ist die Zukunft von Aufsichtsratschef Thomas Fischer, der als WestLB-Chef wegen Spekulationen gehen musste, nicht geklärt. Er kann den raschen Wechsel im RWE-Vorstand zwar als Erfolg verbuchen. Seine eigene Zukunft hängt aber am Bericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zu den Vorgängen bei der WestLB.

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