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IG Metall Zwickels Überraschung

Klaus Zwickel pflegt bis in die letzten Tage seiner Amtszeit einen Charakterzug, der sein gesamtes Wirken während zehn Jahren an der IG-Metall-Spitze geprägt hat: das Überraschungsmoment.

Klaus Zwickel pflegt bis in die letzten Tage seiner Amtszeit einen Charakterzug, der sein gesamtes Wirken während zehn Jahren an der IG-Metall-Spitze geprägt hat: das Überraschungsmoment. Einst brachte er Freund und Feind mit der Idee eines Bündnisses für Arbeit in Verlegenheit. Heute kündigt er kurzfristig eine Erklärung an, Spekulationen über seinen Rücktritt schießen ins Kraut, und noch kurzfristiger sagt er die Erklärung wieder ab.

Das zeigt aber nur besonders deutlich, was Zwickels Problem schon immer war: sein Unvermögen, die IG Metall durch Autorität zu kontrollieren. Oder knapp: Führungsschwäche. Fairer Weise ist anzumerken, dass die Qualität von Führung viel mit dem Zustand der zu führenden Organisation zu tun hat. Wenn überhaupt jemand das aktuelle Chaos hätte verhindern können, so ist das nicht Zwickel, sondern sein Vize Jürgen Peters. Der aber will um jeden Preis Zwickel in seiner Rolle beerben.

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