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IPOs Kommentar: Banken in der Pflicht

Nach X-Fab ist jetzt auch noch Siltronic als zweiter deutscher Börsengang geplatzt. Das lag sicher auch am schwachen Marktumfeld - anders als X-Fab galt Siltronic durchaus als interessantes Unternehmen.
Quelle: Handelsblatt
(Foto: Handelsblatt)

Nach X-Fab ist jetzt auch noch Siltronic als zweiter deutscher Börsengang geplatzt. Das lag sicher auch am schwachen Marktumfeld - anders als X-Fab galt Siltronic durchaus als interessantes Unternehmen. Aber die Doppelpleite sollte für die Banken Anlass zu sein, sich noch einmal genauer zu überlegen, welche Unternehmen sie als Börsenkandidaten für geeignet halten.

Die schlichte Regel, dass ein Unternehmen Geld verdienen sollte, bevor man es an die Börse bringt, wurde auch bei Siltronic verletzt. Sicher mag es gute Gründe dafür geben: Halbleiter sind eine besondere Branche mit starken Zyklen. Schwankungen zwischen Gewinnen und Verlusten sind dort eher die Regel als die Ausnahme. Aber war es eine gute Idee, ausgerechnet mit einem Sonderfall das Emissionsgeschäft, das lange danieder lag, zu starten?

Die gute Nachricht ist: In anderen Ländern hat es ein besseres Debut gegeben - Anfang der Woche etwa startete die belgische Belgacom. Und in Deutschland stehen auch noch solidere Kandidaten bereit - etwa die Postbank.

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