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Irak Kommentar: Eine Hürde übersprungen

Andreas Rinke, Handelsblatt-Korrespondent Quelle: Handelsblatt

Andreas Rinke, Handelsblatt-Korrespondent

(Foto: Handelsblatt)

Eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Machtübertragung im Irak ist genommen: Nach heftigem Gezerre hinter den Kulissen ist das führende Personal der irakischen Übergangsregierung benannt. Wenn sich der Uno-Sicherheitsrat nun noch auf eine Irak-Resolution einigt, kann am 30. Juni wie geplant die Macht von der Zivilverwaltung der Besatzungsmöchte auf die Iraker beginnen.

Doch die Einigung über eine Resolution ist angesichts der ungeklärten Souveränitätsfrage alles andere als einfach: Soll die Übergangsregierung etwa ein Veto bei amerikanischen Militäreinsätzen im Irak haben oder gar den Abzug der ausländischen Streitkräfte fordern dürfen?

Zudem muss sich erst noch zeigen, wie weise die Personalentscheidung war. Dass der von den Amerikanern eingesetzte Regierungsrat und die US-Verwaltung die Auswahl maßgeblich bestimmt haben, stimmt eher skeptisch. Denn soll die Stabilisierung des Irak gelingen, dürfen weder Präsident noch Premierminister den Geruch haben, nur Marionetten der Besatzungsmächte zu sein.

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