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Kommentar Abrupter Themenwechsel an der Börse

Das Coronavirus dominiert derzeit alles. Aber Themen wie Digitalisierung, Energiewende und Künstliche Intelligenz werden zurückkehren.
30.03.2020 - 13:01 Uhr 1 Kommentar
Bis vor Kurzem dominierten Themen die Börse, die sich mit Weiterentwicklungen und Verbesserungen des Status quo beschäftigten. Quelle: Reuters
Handelssaal in Frankfurt

Bis vor Kurzem dominierten Themen die Börse, die sich mit Weiterentwicklungen und Verbesserungen des Status quo beschäftigten.

(Foto: Reuters)

Bis Mitte Februar dominierten an der Börse Themen wie Digitalisierung und die neuen Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz. Es ging um Klimawandel und Energiewende, um Industrie 4.0 und den Zahlungsverkehr der Zukunft. Seit dem Ausbruch der Coronakrise ist das alles völlig in den Hintergrund gerückt.

Die Erklärung dafür geht weit über die reine Bedrohung durch die Lungenkrankheit hinaus. All die bis vor Kurzem dominierenden Börsenthemen waren Weiterentwicklungen und Verbesserungen des Status quo. Eine Stagnation oder gar eine Rückwärtsentwicklung waren dabei nicht vorgesehen. Seitdem viele Unternehmen und Branchen für das laufende Jahr mit einem Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich rechnen, ist das anders. Plötzlich wäre ein Bewahren des Status quo ein großer Erfolg.

Das bedeutet nicht, dass all die Themen aus der Wachstumszeit und der ewigen Aufwärtsphase nun passé wären. Sie liegen teilweise auf Eis: Manche werden wohl noch mal überdacht, andere ganz eingestellt.

Es ist aber unbestritten, dass all diese Themen, die jetzt in den Hintergrund gedrängt wurden, weiterhin eine große Zukunft haben werden. Das zeigen die Fortschritte, die bisher schon gemacht wurden. Und es beweisen auch Ergebnisse von Testphasen und Prototypen, die auch jetzt weiter erprobt werden. Nur: Die börsennotierten Unternehmen stellen solche Themen bei Strategiekonferenzen und Analystengesprächen derzeit eben nicht mehr in den Vordergrund.

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    Wohl noch über Monate, vermutlich sogar über das ganze Jahr 2020 hinweg, wird die Coronakrise das Geschehen in den Aktiengesellschaften bestimmen. Es wird zu Anpassungen und Kürzungen kommen, zu Entlassungen und angepassten Mehrjahresplänen.

    Wenn dann aber die Wirtschaft wieder anspringen sollte, wenn die Gewinne wieder steigen und Produktions- und Dienstleistungsgewerbe den klaren Aufwärtstrend spüren, dann werden auch die Themen erneut in den Vordergrund rücken, die bis Mitte Februar die Börse dominierten. Bis dahin laufen sie eher im Verborgenen.

    Mehr: Deutschland vor der Rezession – Die drei Szenarien der Wirtschaftsweisen.

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    1 Kommentar zu "Kommentar: Abrupter Themenwechsel an der Börse"

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    • Der Mensch braucht saubere Luft zum Atmen. Durch zunehmende Emissionen und Schmutz hat sich der CV in durch kapitalistische Ausbeutung in China Entwickeln können und schlägt nun voll zu. WIR sind gezwungen ALLE HANDLUNGSWEISEN zu überdenken und uns neu Auszurichten um zu Überleben. Und das ist erst der Anfang aus den Folgen eines Raubbaus an Mensch und Natur! Es müssen endlich Einsicht und Wille zum Wandel folgen. Wir müssen die neuesten Forschungsergebnisse der Energienutzung Jetzt WENDEN, um unser Überleben zu sichern und den gestiegenen Bedarf an Energie für alle Digitalisierung zu bedienen. Neueste Technologien stehen bereit. Neutrino-Energy nutzt solare Strahlung für eine mobile und dezentrale Versorgung für Haushaltsgeräte und Elektromobilität. Ein Überblick über fortschrittliche und wettbewerbsfähige Energieerzeugungstechnologien zeigt, dass sich die Neutrinovoltaik-Technologie - eine Methode zur Erzeugung von elektrischem Gleichstrom unter dem Einfluss von Teilchen des unsichtbaren Strahlungsspektrums - derzeit in der letzten Phase der Umsetzung befindet. Basierend auf dieser Technologie plant die Berliner Neutrino Energy Group, in spätestens 2 Jahren mit der Lieferung von eigenständigen kompakten DC-Stromquellen Neutrino Power Cube® zu beginnen, die kostengünstige und öffentlich zugängliche Materialien verwenden und damit interessante Preisparameter des erzeugten elektrischen Stroms bieten. Vorläufige Berechnungen, die von der Firma bekannt gegeben wurden, erklären den Preis um mindestens 50% günstiger als den Preis, den man für Solarzellenplatten erhält. Darüber hinaus gibt das Unternehmen bekannt, dass die Betriebskosten solcher Quellen gleich Null sind. Die Kompaktheit der Neutrino-Gleichstromquellen erlaubt es auch, sie leicht in die Gehäuse von Elektroautos einzubauen, was nach dem bestehenden Schema des Elektroautos mit Batterie die Laufleistung zwischen den Ladevorgängen deutlich erhöhen wird. Weltweit, allerorts 356Tage und 24h verfügbare Quelle.

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