Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kommentar An der Börse könnte es noch einmal kräftige Verluste geben

Was folgt auf den schnellsten Aktiencrash der Geschichte? Vor der Wende zum Besseren droht eine zweite Verkaufswelle – mit neuen Verlusten.
14.04.2020 - 11:53 Uhr 4 Kommentare
Wie schlimm wird die Coronakrise die Märkte noch treffen? Quelle: dpa
Händler an der Frankfurter Börse

Wie schlimm wird die Coronakrise die Märkte noch treffen?

(Foto: dpa)

Zum Angstmachen braucht es derzeit keinen Horrorfilm. Dazu reichen seit einigen Wochen Aufnahmen aus europäischen Krankenhäusern. Für Anleger sind das aber nicht die einzigen besorgniserregenden Bilder. Zahlreiche Grafiken verkünden ihr ganz eigenes Unheil.

Je nach Investment sind Anleger von der aktuellen Coronakrise hart getroffen. Einige kämpfen dieser Tage um ihre finanzielle Zukunft und damit letztendlich auch um ihr ökonomisches Überleben. Da sorgt so mancher Chart für Entsetzen.

Denn der Verlauf einiger Kurven ist kaum zu fassen. Anleger blicken etwa ungläubig auf die rapide steigende Zahl von Kurzarbeitern oder auf Schätzungen zu stark wachsenden Arbeitslosenquoten, die die gewohnte Skala geradezu sprengen. Ebenso aufsehenerregend sind die Verläufe der Kurse von Firmenanleihen und Aktienindizes, nur dass die oftmals abrupt fallen.

All diese Charts spiegeln historische Umbrüche wider, die ohne lange Vorankündigung erfolgt sind. Die entscheidende Frage lautet indes: War es das nun mit den Kursverwerfungen, oder kommt da noch etwas nach?

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Viele Anleger konnten kaum so schnell reagieren, wie die Märkte im März beim schnellsten Börsensturz aller Zeiten einbrachen. Und es dürfte noch dauern, bis Investoren sinnvoll einschätzen können, wie groß die Schäden durch das Abschalten der Wirtschaft wirklich sind.

    Skeptiker rechnen angesichts der unklaren Situation mit einer zweiten Verkaufswelle. Der in den USA bekannte Ökonom Gary Shilling unkte kürzlich: Die Kurse werden sich erholen, aber vorher noch einmal um bis zu 40 Prozent fallen. Er glaubt an einen Dow-Jones-Stand von 12.000 Punkten, bevor es wieder nachhaltig aufwärtsgehen könne. Ein Kollaps des wichtigsten Finanzplatzes Wall Street wäre auch ein böses Omen für die europäischen Märkte.

    Nervenstarke Anleger mit langem Atem können die kommenden Monate mit ihren Aktienbeständen einfach aussitzen. Alle anderen können auf den ultimativen Krisenschutz setzen: US-Staatsanleihen und den Dollar. Das bewährte sich schon während der Crashwochen. Die Stunde des Goldes schlägt etwas später.

    In diesen Wendezeiten erinnert man sich an Börsen-Altmeister André Kostolany. Der beschrieb die Ängste der Anleger als medizinisches Symptom: „Börsengewinne sind Schmerzensgeld – erst kommt der Schmerz, dann das Geld.“ Momentan ist Schmerzenszeit.

    Mehr: Der Jahresauftakt an den Börsen brachte eine Krise – aber manche Anlagen waren widerstandsfähiger als andere.

    Startseite
    Mehr zu: Kommentar - An der Börse könnte es noch einmal kräftige Verluste geben
    4 Kommentare zu "Kommentar: An der Börse könnte es noch einmal kräftige Verluste geben"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • NOCH EINMAL???? SCHLECHTES DEUTSCH...

      VIEL GLÜCK


      DR.L.

    • Die Notenbanken schütten doch alles mit Liquidität zu. Ich glaube an keinen Ausverkauf, die Manipulation der Assetpreise durch die Notenbanken wird schon dafür sorgen, dass es zu keinen Verlusten mehr kommt. Die Preisfindung von Risikopapieren ist damit außer Kraft gesetzt.

    • Kann man diesen Artikel als SPAM melden? Artikel dieser Qualität wären anderswo besser aufgehoben.

    • Hallo Herr Narat,
      was soll der aktuelle Artikel ? Wo ist da ein Informationsgehalt ?
      Das die Kurse an ALLEN Börsen aktuell stark schwanken ist nun wirklich keine "news".
      Ihr Artikel ist für mich leider nicht mal die "Druckerschwärze" wert.
      Genau wegen dieser "Qualität", die leider in den letzten Wochen allzu häufig beim HB vorkommt habe ich mein Handelsblatt-Abo gekündigt.
      MfG, Rolf Schmidt

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%