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Kommentar An nachhaltiger Geldanlage führt kein Weg vorbei

So langsam wird Anlegern klar: Das Thema Nachhaltigkeit wird unser Leben auf Dauer bestimmen. Besonders institutionelle Investoren müssen umdenken.
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Der Klimawandel führt zu immer neuen Wetterextremen, wie etwa der diesjährigen Dürre in Europa. Mit Nachhaltigen Investments wollen Anleger dem entgegenwirken. Quelle: dpa
Ein ausgetrocknetes Gewässer

Der Klimawandel führt zu immer neuen Wetterextremen, wie etwa der diesjährigen Dürre in Europa. Mit Nachhaltigen Investments wollen Anleger dem entgegenwirken.

(Foto: dpa)

Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht über nachhaltiges Investieren diskutiert wird und neue Studien zum Thema erscheinen. ESG lautet das Kürzel, unter dem die Bereiche Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung gebündelt werden.

So langsam wird Anlegern klar: Das Thema Nachhaltigkeit wird unser Leben auf Dauer bestimmen. Daran wird auch US-Präsident Donald Trump nichts ändern, der gerne jede menschengemachte Klimaveränderung abstreitet. Er mag die Reduzierung von CO2-Emissionen verzögern, stoppen kann er sie nicht.

Doch vielleicht setzt sich selbst bei Trump die Einsicht durch, dass sich die Welt verändert und wir Menschen reagieren müssen, wenn wir die Erde für uns weiterhin lebenswert gestalten wollen. Das gilt nicht nur für den Klimawandel, auch wenn hier die Probleme am dringlichsten sind, sondern eben auch für hohe Sozialstandards in Konzernen und eine gute Unternehmensführung, die etwa das Thema Frauen in Spitzenpositionen einschließt. Überzeugen könnten einen wie Trump die Kapitalmärkte, da er auf diese eben hört.

Besonders Pensionsfonds und Versicherungen werden bei der Auswahl ihrer Investments reagieren müssen. Ihre Aufgabe ist es, Geld langfristig anzulegen. Und gerade auf lange Sicht gehört dazu die Pflicht, Risiken zu minimieren.

Unternehmen sind aber definitiv risikoreicher, wenn sie ESG-Kriterien nicht berücksichtigen. Das haben Untersuchungen gezeigt. Gleichzeitig schneiden börsennotierte Konzerne mit ESG von der Renditeentwicklung her meist besser ab als der Rest. Und stabiler sind die Firmen auch noch.

Jetzt müssen Anleger nicht gleich Investments etwa in Unternehmen aus der Autoindustrie unterlassen. Aber es gilt, die besten Anlagen unter ESG-Gesichtspunkten zu identifizieren. Spätestens die nächste Generation von Investoren wird es vormachen, wie Nachhaltigkeit im nächsten Jahrzehnt zum Maßstab für die Anlagephilosophie rund um den Globus wird.

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