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Kommentar Angst vor zweiter Coronawelle: Anleger sollten sich nicht verunsichern lassen

Die Schwankungen an den Märkten dürften hoch bleiben. Ein erneuter Tiefpunkt und ein weiterer strikter Lockdown gelten aber als unwahrscheinlich.
21.06.2020 - 15:47 Uhr Kommentieren
Steigende Corona-Infektionszahlen führen an den Finanzmärkten zu Unsicherheit. Quelle: dpa
Dax-Tafel in Frankfurt

Steigende Corona-Infektionszahlen führen an den Finanzmärkten zu Unsicherheit.

(Foto: dpa)

Frankfurt Mit weltweit wieder steigenden Infektionszahlen machen sich Anleger immer mehr Sorgen über eine zweite Coronawelle. Aus menschlicher Sicht ist dies berechtigt, solange es keinen Impfstoff oder kein wirksames Medikament gegen das Virus gibt. Doch Anleger sollten sich davon nicht verunsichern lassen.

Denn dass es zu einem genauso scharfen Einbruch an den Börsen kommt wie in diesem Frühjahr, gilt als unwahrscheinlich. Im März waren wichtige Aktienindizes weltweit abgestürzt. Der Dax beispielsweise verlor von seinem Allzeithoch zeitweise gut 40 Prozent, um dann aber wieder kräftig zuzulegen.

Die schnelle Erholung ist fragil. Mit Rückschlägen bei neuen Negativnachrichten müssen Anleger wohl bis auf Weiteres rechnen. Dennoch dürfte der Tiefpunkt durchschritten sein.

Ein Grund: Steigende Infektionszahlen sind inzwischen keine Überraschung mehr. Vielmehr haben sich die Menschen darauf eingestellt, dass es spätestens im Herbst wieder mehr Krankheitsfälle geben könnte. Und die Gesundheitssysteme vieler Länder, so ist zumindest die Hoffnung, hatten Zeit, sich darauf vorzubereiten.

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    Investoren blicken vor allem auf die wirtschaftlichen Auswirkungen. Doch ein erneuter strikter Lockdown des öffentlichen Lebens erscheint mittlerweile unwahrscheinlich. Stattdessen dürften viele Länder auf lokale Beschränkungen in Regionen setzen, in denen die Zahl der Neuinfektionen besonders hoch ist.

    Zudem vertrauen Anleger darauf, im Falle einer zweiten Welle zügig Unterstützung zu bekommen. Vor allem die internationalen Notenbanken haben zuletzt mit ihrer lockeren Geldpolitik zu einer Stabilisierung der Märkte beigetragen.
    Nun rückt die Fiskalpolitik in den Fokus. Bei einer Videokonferenz der EU-Staats- und -Regierungschefs über die geplanten Wiederaufbauhilfen gelang am Freitag zwar noch kein Durchbruch. Christine Lagarde, Chefin der Europäischen Zentralbank, hat aber schon mal den Spielball an die Politik weitergegeben. Sie mahnte, dass die Stimmung an den Finanzmärkten kippen könnte, wenn die Regierungen zu keinem Konsens gelangen. Mit einem umfassenden Konjunkturpaket würden aber die Weichen für eine weitere Erholung an den Börsen gestellt.

    Mehr: Lagarde fordert ein rasches Konjunkturpaket.

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