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Kommentar Anleger sollten nicht nur Börsenschwergewichte im Blick haben

US-Technologieaktien mit hoher Bewertung treiben die Börsenerholung an. Europäische und mittelgroße Werte werden eher übersehen. Zu Unrecht.
26.08.2020 - 12:21 Uhr Kommentieren
Esker, Solutions 30 & Co.: Große Chancen bei mittelgroßen Werten Quelle: imago images/ZUMA Press
Apple

Der US-Smartphone-Hersteller hat das Kurstief der Coronakrise schon lange überwunden und neue Höchstwerte markiert. Analysten lenken jetzt den Blick auch auf kleinere Aktiengesellschaften.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Drei Faktoren sorgen dafür, dass sich die Anleger an den Aktienbörsen bis auf Weiteres sicher fühlen können. Erstens: Die Liquidität der Notenbanken hält die Zinsen nahe oder unter der Marke von null Prozent. Anleihen sind damit keine vernünftige Alternative und dieser Zustand kann gut und gerne noch eine Dekade anhalten.

Zweitens: Die Regierungen der führenden Industrieländer stecken Billionen in die Ankurbelung der Wirtschaft. Ängste vor zu hoher Verschuldung spielen kaum noch eine Rolle.

Drittens: Ein Impfstoff gegen das Sars-CoV-2-Virus wird mit jedem Tag wahrscheinlicher. Die Märkte setzen voll auf die Normalisierung des Lebens.

Allerdings zeigt der Blick auf die wichtigsten Börsenbarometer auch, dass sich die Aktien wieder ungefähr auf dem Stand vor der Coronakrise befinden. Es fällt zunehmend schwerer, neue Argumente für den Boom bei den marktschweren Technologieaktien zu finden, die die Erholung seit März angeführt haben. Die US-Technologiebörse Nasdaq und der S&P-500-Index haben neue Rekorde erreicht, die Luft wird dünner.

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    Angesichts dieses Höhenrauschs lenken die Analysten der Berenberg Bank den Blick auf europäische Nebenwerte, die positive Wachstumsaussichten trotz der Pandemie aufweisen. Dabei muss sich der Anleger aber an wirklich neue Namen gewöhnen, denn diese Titel tauchen in fast keinem Börsenbericht auf.

    Auf diese Nebenwerte sollten Anleger setzen

    Esker ist beispielsweise ein französisches Unternehmen, das Software für die Dokumentenbearbeitung entwickelt. Ebenfalls eine Art übersehener Gewinner ist Fagron, ein Pharmaspezialist, der durch Covid-19 seine Position im Markt festigen konnte.

    Dann ist da noch Solutions 30, ein mittelgroßer IT-Dienstleister, der auch Fantasie für Fusionen mitbringt. Und Gaztransport et Technigaz (GTT) besetzt offenbar eine lukrative Nische in der Energiewirtschaft, die die Analysten der Privatbank interessant finden.

    Wer sich auf Nebenwerte einlässt, muss aber auch wissen, dass solche Titel gerne in der Schlussphase eines Booms gespielt werden, und viele Werte sind ebenfalls nicht mehr weit von ihren Jahreshöchstständen entfernt. Und bei einem Rücksetzer an den globalen Märkten bleiben auch solche „Midcaps“ nicht verschont.

    Das größte Problem dürfte aber der für Privatanleger schwierige Zugang zu einem ordentlichen Research der Banken sein. Meistens bleiben nur halbseidene Informationsquellen aus dem Internet. Die sind aber oft schlechte Ratgeber.

    Mehr: Profi-Investoren schalten in den Bullen-Modus

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