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Kommentar Anleger sollten vorsichtig sein

Auch wenn sich viele über die jüngste Kurserholung an der Börse freuen – weitere Schocks sind nicht ausgeschlossen. Wie Anleger agieren sollten.
03.06.2020 - 13:43 Uhr Kommentieren
Die Erholungsrally an der Börse setzte sich auch am Mittwoch fort. Doch wie lange noch? Quelle: dpa
Handelssaal in Frankfurt

Die Erholungsrally an der Börse setzte sich auch am Mittwoch fort. Doch wie lange noch?

(Foto: dpa)

Die dramatisch die Auswirkungen der Coronakrise sind, kann man auch an den Handelsaktivitäten der Anleger ablesen. Die Consorsbank hat die Trading-Zahlen ihrer Kunden ausgewertet – danach überstiegen die Käufe und Verkäufe von Wertpapieren Mitte März 2020 den Durchschnittswert um 172 Prozent.

Zum Vergleich: Beim Börsenbeben nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers lagen die Ausschläge gegenüber dem Mittelwert bei „nur“ 95 Prozent. Solche Zahlen zur Beurteilung des jüngsten Schocks sollten sich Anleger immer wieder in Erinnerung rufen, wenn sie sich an der jüngsten Kurserholung erfreuen. Denn noch ist offen, ob nicht doch eine „zweite Welle“ bei der Ausbreitung des Virus folgt.

Natürlich bietet der Einbruch auch längerfristige Chancen für Anleger, aktuell wird immer wieder auf die digitalen Gewinner aus den Bereichen digitale Gesundheit („E-Health“) und die elektronischen Spieleanbieter verwiesen. Aber die Experten bei BNP Paribas Asset Management sagen auch den Herstellern rund um nachhaltig produzierte Lebensmittel eine glänzende Zukunft voraus.

Weil viele Konsumenten während der Zeit zu Hause die Vorzüge des Kochens entdeckt hätten, verstärke Corona den ohnehin schon bestehenden Trend. Und Aktien von Firmen aus der Sparte Essen bieten nicht nur gut nachvollziehbare Anlagethemen. Sie gelten auch als relativ robust.

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    Als Beispiel wird der norwegische Konzern Leroy Seafood angeführt, der die Fischzucht in zertifizierten Aquakulturen betreibt. Leider ist der Wert in den vergangenen Wochen schon recht gut gelaufen, andererseits klingt das Geschäftsmodell widerstandsfähig gegenüber Rückschlägen.

    Auch Sonoco Products in den USA punktet unter Umweltaspekten, das Unternehmen arbeitet intensiv an einer höheren Recyclingquote bei Verpackungen. Und das australische Logistikunternehmen Brambles versucht Müllvermeidung vom Landwirt bis zum Supermarkt durch die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.

    Wem diese Titel alle zu exotisch klingen, der kann auch auf den Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé setzen, der sein Bio-Angebot ausweitet. Aber dieser Klassiker kostet: Die Aktie ist nicht mehr weit entfernt von alten Höchstständen.

    Mehr: Die Vorsicht dominiert: Drei Beispiele, wie Finanzprofis jetzt ihr Depot aufstellen

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