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Kommentar Apple mustert Intel aus – und demonstriert damit seine Stärke

Der iPhone-Konzern setzt künftig ganz auf selbst entwickelte Prozessoren. Davon werden die Kalifornier im umkämpften Computergeschäft profitieren.
23.06.2020 - 16:22 Uhr Kommentieren
Der Konzernlenker verabschiedet sich von den Intel-Prozessoren. Quelle: dpa
Apple-Chef Tim Cook

Der Konzernlenker verabschiedet sich von den Intel-Prozessoren.

(Foto: dpa)

Prozessoren sind das Gehirn eines jeden Rechners. So wie das menschliche Gehirn sind auch die elektronischen Bauteile hochkomplex. Es ist daher kein Wunder, dass Computerhersteller durch die Bank auf Intel-Prozessoren zurückgreifen.

Apple will das jetzt ändern und kündigte an, noch dieses Jahr eigene Prozessoren in seine Rechner einzubauen. Schritt für Schritt will sich der iPhone-Produzent von Intel verabschieden, dem größten Halbleiterhersteller der Welt.

Es ist eine Demonstration der Stärke der Kalifornier. Denn kaum jemand außerhalb der Chipindustrie verfügt überhaupt über die Fähigkeiten, solche Halbleiter zu entwickeln. Zudem verschlingt das Milliarden. Und es ist auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Denn niemand vermag verlässlich vorherzusagen, ob die selbst entworfenen Bauelemente in der Praxis wirklich besser sind.

Apple aber hat, was kein anderer Computerbauer besitzt: das benötigte Personal und die Ressourcen. Zudem verfügt das Unternehmen über einige Erfahrung mit Chips. Schließlich nutzt Apple schon seit einiger Zeit eigene Prozessoren in seinen Smartphones.

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    Bislang spielt Apple bei Computern eine eher untergeordnete Rolle. Das liegt nicht zuletzt an den hohen Preisen. Durch das eigene Betriebssystem unterscheiden sich die Macs zwar von der Konkurrenz. Aber der Kern der Geräte, also der Prozessor, ist genau derselbe wie bei allen anderen. Künftig wird sich Apple noch stärker abheben von Wettbewerbern wie Lenovo, HP oder Acer.

    Sind die eigenen Prozessoren tatsächlich leistungsfähiger und energieeffizienter als die von Intel, hätten die Kunden einen Grund mehr, für Apple tief in die Tasche zu greifen. Damit könnte auch der Marktanteil steigen. Bei den Handys ging die Wette auf die eigenen Chips jedenfalls auf. Apple ist für seine Akribie in der IT-Branche bekannt. Daher stehen die Chancen gut, dass der Umstieg auch bei den Rechnern gelingt – und sich der gewaltige Aufwand der eigenen Prozessor-Entwicklung auszahlt.

    Mehr: Apple löst sich von der App

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