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Kommentar Asien lockt Anleger zum Einstieg

China kommt langsam aus der Coronakrise und bietet Einstiegschancen an der Börse. Aber die Tweets von US-Präsident Trump bleiben ein Risiko.
04.05.2020 - 18:27 Uhr 1 Kommentar
China ist eine Art Konjunkturlokomotive für ganz Asien. Quelle: dpa
Kurstafel in Tokio

China ist eine Art Konjunkturlokomotive für ganz Asien.

(Foto: dpa)

Die Coronakrise nahm ihren Anfang in China – jetzt kommt das Reich der Mitte offenbar als erstes größeres Land auch wieder aus dem Shutdown für weite Bereiche der Wirtschaft heraus. Zur Erinnerung: Auch der Kapitalmarkt geriet unter die Räder, an den chinesischen Börsen wurden durch einen Kursrutsch am ersten Tag nach den verlängerten Neujahrsferien rund 620 Milliarden Euro vernichtet. Da China eine Art Konjunkturlokomotive für ganz Asien ist, rücken jetzt auch wieder die Aktienbörsen in Südkorea und Taiwan in den Fokus.

Laut dem Fondsmanagement des Gamax Asia Pacific zeigen die Entwicklung des Stromverbrauchs oder der Autobewegungen, dass sich die chinesische Wirtschaft aktuell erholt. Deshalb bleiben die Profis hier übergewichtet. China dürfte laut ihrer Meinung zu den Ländern gehören, die die Krise am besten gemanagt haben.

Die Produktion nehme wieder Fahrt auf und auch im Glücksspiel- und Shopping-Mekka Macau böten sich Chancen, da sich der chinesische Tourismus aufgrund der anhaltenden internationalen Reisebeschränkungen in den nächsten Wochen und Monaten vornehmlich im Inland abspielen werde. Im Portfolio finden sich aktuell Titel aus den Bereichen Lebensmittel und Getränke, E-Commerce, Gesundheit, Telekommunikation sowie Versorgungsunternehmen.

Darüber hinaus setzen die Fondsmanager auch in Zukunft verstärkt auf asiatische Technologiekonzerne wie TSMC, Tencent oder Alibaba, die mit soliden Bilanzen und steigenden Marktanteilen überzeugten. Untergewichtet bleiben dagegen der Automobilsektor, Banken sowie Öl- und Gasunternehmen.

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    Für deutsche Anleger kann es lohnend sein, bereits jetzt einen Blick auf die Region zu werfen, denn die langfristigen Rahmenbedingungen bleiben ja unverändert positiv: Der asiatische beziehungsweise chinesische Markt ist riesengroß und die Wachstumsdynamik wird voraussichtlich zurückkommen. Hinzu kommt eine große Affinität der Bevölkerung zu digitalen Technologien und Dienstleistungen.

    Allerdings hängen die Drohungen von US-Präsident Donald Trump wie ein Damoklesschwert über der Erholung. Seine jüngsten Angriffe auf Peking wegen des Ursprungs der Seuche verheißen nichts Gutes. Bis zu den Präsidentschaftswahlen in den USA im November muss man sich auf Rückschläge an den Börsen gefasst machen.

    Mehr: Anleger haben sich auf einen Rückschlag am Aktienmarkt vorbereitet

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