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Kommentar Ausbau der 5G-Netze liefert größte Kursfantasie

Mit Vantage Towers steht 2021 ein spannendes Börsendebüt in Frankfurt an. Das Unternehmen könnte vom Trend zum Homeoffice noch weiter profitieren.
19.11.2020 - 19:08 Uhr Kommentieren
Vodafone hatte das Funkturmgeschäft, dessen größter Markt Deutschland ist, vor mehr als einem Jahr ausgelagert. Quelle: Reuters
Funkturm

Vodafone hatte das Funkturmgeschäft, dessen größter Markt Deutschland ist, vor mehr als einem Jahr ausgelagert.

(Foto: Reuters)

Das Thema Infrastruktur ist aus Anlegersicht auch in schwierigen Zeiten reizvoll, weil die Geschäftsmodelle stetige Einnahmen versprechen. Allerdings hat die Coronakrise gezeigt, dass man innerhalb des Segments unterschiedliche Risiken eingeht.

Während die Aktien von Flughafen- und Seehafenbetreibern – wie etwa das Papier der Fraport und der Hamburger Hafenlogistik – unter die Räder gekommen sind, blieben die Titel von Datennetzbetreibern oder Telekommunikationsausrüstern stabil. Mit diesen Erfahrungen rückt die vor dem Börsengang stehende Funkturm-Sparte von Vodafone ins Blickfeld der Investoren.

Das Unternehmen mit dem Namen „Vantage Towers“ dürfte in der ersten Hälfte des kommenden Jahres sein Aktienmarktdebüt auf dem Frankfurter Parkett geben.

Vodafone hatte das Funkturmgeschäft, dessen größter Markt Deutschland ist, vor mehr als einem Jahr ausgelagert. Das ist ein Trend, den es in der Branche seit Längerem gibt. Die größte Kursfantasie liefert dabei nun der Ausbau der 5G-Netze.

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    Der Anteil der 5G-Verbindungen in Europa wird von aktuell rund zwei Prozent bis 2024 auf voraussichtlich 42 Prozent steigen. Das Management von Vantage Tower rechnet jedenfalls damit, dass es von der stetig wachsenden Datenmenge profitieren wird. Angesichts des Trends zum Homeoffice mit Videokonferenzen und Telefonschalten wird Vantage sicher ein Wachstumspapier werden.

    Vier-Milliarden-Euro IPO wird erwartet

    Branchenbeobachter veranschlagen den Wert des Unternehmens heute auf 20 Milliarden Euro. In wichtigen Märkten wie Deutschland, Italien und Spanien gehört das Unternehmen damit zu den Top-drei-Anbietern. Und im Vergleich zum besser entwickelten US-Markt gibt es in Europa noch Spielraum für eine Verdoppelung der Masten.

    Vantage selbst strebt deshalb im Geschäftsjahr 2021 ein bereinigtes Betriebsergebnis zwischen 530 und 540 Millionen Euro an, im laufenden Jahr sollen es 523 Millionen Euro sein.

    Das Initial Public Offering (IPO) wird mit geschätzten vier Milliarden Euro sicher zu den Mega-Börsengängen im kommenden Jahr zählen.

    Wichtig wird dann nur sein, dass der Ausgabekurs noch Spielraum nach oben lässt. Wenn die Emission bis auf den letzten Euro ausgereizt wird, dann bringen auch die schönsten Geschäftsmodelle für den Anleger letztlich wenig, weil er um die Kursgewinne gebracht wird.

    Mehr: Index-Anbieter: US-Dividenden sinken 2020 wohl nur um ein Prozent

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