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Kommentar Bei Aktien ist einsteigen besser als abwarten

Der Dax ist von seinem Rekordhoch zurückgefallen. Anleger sollten aber nicht auf eine gute Einstiegsgelegenheit warten, sondern nach und nach kaufen.
27.01.2020 - 17:18 Uhr Kommentieren
Der Dax entfernt sich von seinem Allzeithoch. Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
Dax-Kurstafel an der Frankfurter Börse

Der Dax entfernt sich von seinem Allzeithoch.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

Nach mehreren Anläufen hat der Dax in der vergangenen Woche ein neues Rekordhoch erreicht, fällt aber angesichts der Sorgen wegen des Coronavirus wieder deutlich zurück. Sollten sich Anleger jetzt zurückhalten und auf günstigere Einstiegskurse warten?

Die Frage ist naheliegend, aber das Timing am Aktienmarkt ist schwierig. Doch es gibt eine einfache Lösung. Wer regelmäßig investiert, umgeht damit die Risiken des richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkts.

Der Grund dafür ist einfach: Wer jeden Monat eine bestimmte Summe anlegt, bekommt dafür bei hohen Kursen weniger und bei niedrigen Kursen mehr Anteile. Cost-Average-Effekt heißt das in der Fachsprache.

Nachvollziehen lässt sich das am Beispiel des Dax, wenn man sich das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts ansieht. Wer zum Beispiel Ende 1999 kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase in den Dax investierte, machte damit bis Ende 2007 einen Gewinn von gerade mal 1,9 Prozent pro Jahr.

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    Regelmäßige Anlagen bringen mehr

    Dazwischen lagen bewegte Zeiten: Der Dax brach zwischen März 2000 und März 2003 um mehr als 70 Prozent ein. Das Ausgangsniveau von Ende 1999 erreichte er – unter weiteren Schwankungen – erst wieder im Juni 2007.

    Wer aber Ende 1999 mit dem regelmäßigen Sparen begann und bis Ende 2007 durchhielt, konnte sich unter dem Strich – vor Gebühren – über ein jährliches Plus von 12,6 Prozent freuen.

    Ähnlich war es es kurze Zeit später. Wer Ende 2007 einmal in den Dax investierte und bis Ende 2013 dabeiblieb, erzielte im Schnitt eine jährliche Rendite von 2,9 Prozent.

    Dazwischen lagen Absturz und Erholung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise. Regelmäßige Anlagen in den Dax in dieser Zeit brachten Anlegern dennoch eine Rendite von im Schnitt 13,6 Prozent.

    Effekt funktioniert bei zwischenzeitlich fallenden Börsen

    Der Cost-Average-Effekt funktioniert immer dann, wenn die Börsen zwischenzeitlich heftig einbrechen und sich dann wieder erholen. In diesem Jahr fürchten Strategen keinen Einbruch. Aber nach dem langen Aufschwung wird es zumindest auf Sicht der nächsten Jahre deutliche Rücksetzer geben. Doch die müssen Anleger, die regelmäßig Geld anlegen, nicht so fürchten.

    Deshalb ist einsteigen besser als abwarten.

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