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Kommentar Beim Homeoffice ist Vorsicht vor Hackerangriffen geboten

Am eigenen Schreibtisch arbeiten, statt im Büro: Durch die Coronakrise greifen Firmen zu Notkonstruktionen – und werden verwundbar für Cyberangriffe.
30.03.2020 - 17:37 Uhr Kommentieren
In der Not wurden in vielen Fällen für das Arbeiten im Homeoffice wichtige Regeln für den Daten- und Cyberschutz verletzt. Quelle: dpa
Private Konferenz im Homeoffice

In der Not wurden in vielen Fällen für das Arbeiten im Homeoffice wichtige Regeln für den Daten- und Cyberschutz verletzt.

(Foto: dpa)

Die Corona-Pandemie hat die IT-Abteilungen kleiner wie auch großer Firmen vor eine gewaltige Aufgabe gestellt. Innerhalb weniger Tage oder manchmal nur Stunden mussten Betriebe auf Lösungen im Homeoffice umgestellt werden. In der Not wurden in vielen Fällen wichtige Regeln für den Daten- und Cyberschutz verletzt. Deshalb sind Unternehmen jetzt besonders gefährdet für Cyberangriffe. Sie sollten schnell nachrüsten.

Verständlich, dass in einer Ausnahmesituation wie dieser eine hastig montierte Zwischenlösung besser ist, als gar keine Lösung zu haben. Kurzerhand wurden etablierte Sicherheitsvorschriften ausgehebelt, um es überhaupt möglich zu machen, nicht aus dem Büro, sondern aus den Wohnungen der Beschäftigten den Betrieb aufrechtzuerhalten. Aber jeden Tag, den die Systeme laufen, machen sich Firmen angreifbar für Cyberattacken.

Noch nie waren digitale Kommunikationswege für die Unternehmen so wichtig wie heute. Das macht es für Cyberkriminelle besonders interessant, diese Abhängigkeit auszunutzen. Mit einer Attacke und einem Erpressungsversuch setzen Hacker bereits dem Lieferdienst Lieferando zu. Das dürfte nur der Auftakt gewesen sein.

Anderen Firmen sollte der Fall eine Warnung sein. Oft sind die Unternehmen derzeit gleich doppelt verwundbar. Erstens, weil ihre digitale Infrastruktur ihr Überleben sichert und Erpresser genau das ausnutzen werden.

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    Zweitens, weil viele Notlösungen in der IT-Infrastruktur Hackerangriffe wahrscheinlicher und erfolgreicher machen. In einigen Fällen wurden kurzerhand lange etablierte Sicherheitsvorschriften außer Kraft gesetzt, um den schnellen Umzug ins Homeoffice zu organisieren.

    Das alles ist verständlich. Doch müssen Fehler, die dabei gemacht wurden, jetzt schnell korrigiert werden. Die Sicherheit der Daten und Systeme muss wieder oberste Priorität haben. Wer jetzt nicht handelt, für den könnte sich das Homeoffice als wirtschaftliches Desaster herausstellen.

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