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Kommentar Boeing und Airbus sollten das Potenzial von Start-ups viel stärker als bisher nutzen

Den Flugzeugbauern wird das Schicksal der Autoindustrie als Spiegel vorgehalten. Eine enge Zusammenarbeit mit den „jungen Wilden“ ist notwendig.
05.02.2020 - 10:21 Uhr Kommentieren
Das Potenzial junger Menschen wird von Konzernen oft unterschätzt. Quelle: EyeEm Premium/Getty Images
Frau im Flugzeug

Das Potenzial junger Menschen wird von Konzernen oft unterschätzt.

(Foto: EyeEm Premium/Getty Images)

Will man eine Entwicklung in einer Branche erklären, nutzt man gerne einprägsame Bilder. Das iPhone etwa findet sich immer noch in vielen Präsentationen als Beispiel für gelungene Innovationen. Auch die Autoindustrie – allen voran die deutsche – ist mittlerweile auf vielen Folien vertreten. Aber als Beispiel für Innovationsscheu und verpasste Chancen.

Gerade wird den Flugzeugherstellern das Schicksal der Autoindustrie wie ein Spiegel vorgehalten. Zu wenig echte Innovationen auch mit Blick auf umweltschonende Jets, so lautet die Kritik. Dabei müsste die Branche die Zeichen der Zeit eigentlich längst erkannt haben, nicht erst durch die Autoindustrie gewarnt sein. In der viel näheren Raumfahrt haben andere die Innovationsführerschaft übernommen. Es sind Treiber wie Elon Musk oder Jeff Bezos, die zeigen, was alles möglich ist.

Die klare Botschaft in Richtung Flugzeughersteller lautet: Nutzt das Potenzial der „jungen Wilden“. Große und etablierte Unternehmen neigen immer noch dazu, Firmengründer zu lange nicht ernst zu nehmen, die der einen oder anderen verrückt erscheinenden Idee nachrennen.

Dabei ist längst bewiesen, dass hier wirklich neue Ideen entstehen. Selbst wenn die eine oder andere davon am Ende scheitert. Disruption zu denken fällt schwer, wenn man ein scheinbar noch funktionierendes Geschäftsmodell hat.

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    Das gilt erst recht in einem Duopol wie dem von Airbus und Boeing, in dem sich beide einig darin sind, maximal das Vorhandene weiterzuentwickeln. Wer dagegen noch gar kein Geschäftsmodell hat, sondern es gerade erst erfindet, agiert befreiter.

    Gerade in der Luftfahrt wäre eine viel engere Zusammenarbeit von Etablierten und Neuen wünschenswert. Fliegen ist hochkomplex und dazu stark reguliert. Nur wenn alle vorhandenen Kräfte gebündelt werden, ist es möglich, die riesigen Herausforderungen zu bewältigen. Das mag abgedroschen klingen, es ist aber deshalb nicht falsch.

    Mehr: Trotz CO2-Debatte zeigen Airbus und Boeing wenig Bereitschaft zum Umdenken. Experten sehen bei den Konzernen gefährliche Parallelen zur Autoindustrie.

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