Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kommentar Corona muss Anlegern keine Panik machen

Aktienbesitzer müssen bis auf Weiteres mit einer Art Ausnahmezustand im Depot leben. Panisch Aktien zu verkaufen, empfiehlt sich aber nicht.
25.02.2020 - 18:01 Uhr Kommentieren
Die Unsicherheit darüber, welche Folgen das neue Virus für die Menschen, die Wirtschaft und damit für die Finanzmärkte hat, lässt Investoren in als sicher geltende Anlagen fliehen. Quelle: dpa
Arbeiter an der Shanghai Börse

Die Unsicherheit darüber, welche Folgen das neue Virus für die Menschen, die Wirtschaft und damit für die Finanzmärkte hat, lässt Investoren in als sicher geltende Anlagen fliehen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Aktienmärkte schlagen Kapriolen, seit klar ist, dass das Corona-Virus nicht nur Menschen in Asien krank macht, sondern der Erreger offenbar um die Welt wandert. Anfang der Woche sind die führenden Aktienindizes der westlichen Welt eingebrochen. Der deutsche Leitindex Dax verlor gut vier Prozent – soviel wie zuletzt am Tag nach dem Brexit-Referendum Ende Juni 2016.

Auch am Tag nach dem Beben gaben die Aktienkurse rund um den Globus ab. Der Dax rutschte unter die Marke von 13.000 Punkten. Die Unsicherheit darüber, welche Folgen das neue Virus für die Menschen, die Wirtschaft und damit für die Finanzmärkte hat, lässt Investoren in als sicher geltende Anlagen fliehen – gefragt sind Staatsanleihen aus Industrieländern und Gold, Kapital wird auf Konten geparkt.

Bis Virologen wissen, wie gefährlich das Virus ist, können Schätzungen zufolge Monate vergehen. Ökonomen erwarten bereits, dass die Wirtschaft der Handelsnation China deutlichen Schaden nimmt und die Konjunktur international abgebremst wird, wenn die Lieferketten aus China unterbrochen und die Produktion in anderen Ländern eingeschränkt wird.

Vorerst dürfte es an den Börsen also immer wieder heftige Ausschläge geben, wenn neue Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Aktienbesitzer müssen bis auf Weiteres mit einer Art Ausnahmezustand im Depot leben. Panisch Aktien zu verkaufen, empfiehlt sich aber nicht. Damit beraubt man sich jeder Chance auf Rendite, da es meist doch weniger dramatisch kommt als gedacht.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Wer sich vor zu hohen Kursverlusten schützen will, kann einen Teil seiner Kursgewinne versilbern. Denn langfristig betrachtet haben Aktien gute Renditen erzielt. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Dax beispielsweise mehr als verdoppelt: Ende Februar 2010 stand der deutsche Leitindex bei knapp 5600 Punkten. Auf dem aktuell noch immer recht hohen Kursniveau schadet es ohnehin nicht, ein paar Gewinne mitzunehmen.

    Wer langfristig denkt, kann sich an dem bekannten Großinvestor Warren Buffett orientieren. Der US-Börsenveteran hält den Ausbruch des Coronavirus für „erschreckend“. Aber Aktien verkaufe er wegen Corona nicht. Nach einem Kursrutsch will Buffett vielmehr nachkaufen.

    Mehr: Lesen Sie hier etwas zur Schadensbilanz von Corona an den Märkten.

    Startseite
    Mehr zu: Kommentar - Corona muss Anlegern keine Panik machen
    0 Kommentare zu "Kommentar: Corona muss Anlegern keine Panik machen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%