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Kommentar Der neue Großaktionär bedeutet Rückenwind für Deutsche-Bank-Chef Sewing

Der Einstieg des US-Fonds Capital Group ist ein Grund zur Hoffnung, nicht zum Übermut. Denn aus der Gefahrenzone ist die Deutsche Bank noch nicht.
06.02.2020 - 18:11 Uhr Kommentieren
Der Vorstandschef will die Deutsche Bank mit einer neuen Strategie zu Erfolgen führen. Quelle: dpa
Christian Sewing

Der Vorstandschef will die Deutsche Bank mit einer neuen Strategie zu Erfolgen führen.

(Foto: dpa)

Die Deutsche Bank hat in den vergangenen Jahren viele Investoren verprellt. Kein Wunder angesichts des dramatischen Kursverfalls der vergangenen Jahre. Nicht einmal die neue Strategie von Vorstandschef Christian Sewing schien die Finanzmärkte zunächst einmal zu überzeugen. Umso wichtiger ist das positive Signal, das vom Einstieg der US-Fondsgesellschaft Capital Group ausgeht.

Die Beteiligung der Capital Group von rund drei Prozent an der Deutschen Bank ist ein klares Anzeichen dafür, dass Investoren neues Vertrauen zum Kurs der Bank und ihrer aktuellen Führung fassen. Und diesmal stammt das Geld nicht aus einer umstrittenen staatsnahen Quelle oder von mitsprachewilligen Finanzinvestoren, sondern von einem langfristig orientierten Investmentfonds. Für die Reputation ist das mehr als hilfreich.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, lautet ein Sprichwort. Allerdings ist die Capital Group nicht die erste Schwalbe. Dass die Bank ihre Altlasten schonender abbaut als gedacht und dass auch die Risikoprämien sinken, gibt dem Institut mehr Spielraum für künftige Geschäfte. Auch der Kursanstieg ist ein gutes Zeichen.

Aus der Gefahrenzone ist die Deutsche Bank allerdings trotz allem noch nicht. Die Quartalsergebnisse liefern noch keinen ausreichenden Beleg dafür, dass das Institut nachhaltig profitabel arbeiten kann. Und die Aufregung um das Coronavirus hat gezeigt, wie schnell sich eine konjunkturell passable Lage wieder eintrüben kann. Mies laufende Kapitalmärkte oder eine spürbare Konjunkturabkühlung könnten die Erfolgsaussichten für die Strategie der Bank schnell wieder trüben.

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    Die Fondsgesellschaft aus Kalifornien mag dafür bekannt sein, sich gründlich zu überlegen, in welche Aktien sie investiert. Doch diesen Ruf genießen Finanzinvestoren wie Cerberus auch. Dennoch hat sich das Engagement für die „älteren“ Großaktionäre der Deutschen Bank bislang nicht gerechnet. Das zeigt: Auch Großaktionäre können irren.

    Mehr: Weil die Deutsche Bank Gehaltserhöhungen aufschiebt, erntet sie ungewöhnlich scharfe Kritik.

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