Kommentar Der WDR muss zeigen, wie gute Aufklärung in der #MeToo-Ära gelingt

Der WDR ist der erste große #MeToo-Fall in einem deutschen Unternehmen. Wenn er richtig damit umgeht, könnte der Rest der Wirtschaftswelt davon lernen.
Klima aus Angst und Wut. Quelle: dpa
WDR in Köln

Klima aus Angst und Wut.

(Foto: dpa)

Eigentlich ist es ganz einfach, oder? Jemand belästigt, mobbt oder missbraucht Kolleginnen bzw. Kollegen und muss sich dafür mit allen Konsequenzen verantworten. Opfer hier, Täter da, Klarheit schafft Gerechtigkeit. So wünscht man sich das in der #MeToo-Ära, die mittlerweile weltweit unzählige Männer Job, Reputation und damit Existenz gekostet hat.

Dass es bislang meist die Männer trifft, mag mit geschlechtsspezifischen Besonderheiten zu tun haben. Vielleicht aber auch damit, dass sie bis heute eben an den meisten Hebeln der Macht sitzen. Und Macht trägt die Gefahr des Missbrauchs immer schon in sich.

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