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Kommentar Deutsche-Bank-Anleger hoffen auf die neue Strategie

Die Aktie der Deutschen Bank hat im europäischen Aktienindex deutlich zugelegt. Für Investoren bedeutet das eine Atempause, aber noch keine Euphorie.
03.02.2020 - 18:28 Uhr Kommentieren
Ob die neue Strategie die Bank nachhaltig profitabel macht, ist noch nicht geklärt. Quelle: Reuters
Deutsche Bank

Ob die neue Strategie die Bank nachhaltig profitabel macht, ist noch nicht geklärt.

(Foto: Reuters)

Für Aktionäre der Deutschen Bank hat das neue Jahrzehnt völlig ungewohnt begonnen: keine neuen Hiobsbotschaften, hier und da ein Hoffnungsschimmer und sogar ein spürbarer Kursanstieg der Aktie. Innerhalb des europäischen Aktienindexes Stoxx 600 hat keine andere Bank seit Jahresbeginn so deutlich zugelegt wie die Deutsche Bank.

Das ist sicherlich eine willkommene Atempause für leidgeplagte Investoren, mehr aber auch nicht. Denn auf die entscheidende Gretchenfrage für die Bank gibt es nach wie vor keine positive Antwort: Funktioniert die neue Strategie, und macht sie die Bank nachhaltig profitabel?

Dafür gibt es bislang keine echten Belege. Die operative Entwicklung der Kernbereiche wird durch viele Sondereffekte überdeckt. Die Bank liefert zwar auch bereinigte Zahlen, doch von außen lässt sich kaum nachprüfen, ob dabei wirklich nur Sondereffekte bereinigt werden oder auch die eine oder andere betrübliche operative Wahrheit. Testiert werden letztlich nur Gesamtzahlen.

Die positive Resonanz an den Börsen auf die Jahreszahlen dürfte vor allem der Entwicklung der harten Kernkapitalquote geschuldet sein, der wichtigsten Messlatte für die Kapitalausstattung einer Bank. Da der Risiko- und Altlastenabbau bislang schonender fortschreitet als gedacht, hat sich die Kapitalausstattung in Relation zu den Bilanzrisiken trotz der Milliardenverluste sogar gebessert.

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    Das ist wichtig. Denn seit Ankündigung der neuen Strategie im vergangenen Sommer fragen sich viele Investoren, ob der Bank der Umbau gelingt, ohne die Aktionäre erneut um eine Kapitalspritze zu bitten. Die Entwicklung der Kernkapitalquote hat diese Sorgen zumindest gedämpft. Dass aufgrund des Kursanstiegs auch die eine oder andere Wette gegen die Deutsche-Bank-Aktie aufgegeben wurde, dürfte den positiven Trend verstärkt haben.

    Doch wie zwiespältig die Resultate der Bank auch unter Finanzprofis aufgenommen wurden, zeigt ein Blick auf die Analysteneinstufungen. Mehrere Analysten haben ihre Preisziele nach den Zahlen ein wenig erhöht. Doch die meisten Preisziele liegen nach wie vor unter dem aktuellen Kurs. Und nur Société Générale hat sein Anlageurteil verbessert, von „verkaufen“ zu „halten“. Euphorie sieht anders aus.

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