Oberster Kontrolleur Joachim Faber

Auf der Hauptversammlung am Mittwoch wird er sich vielen kritische Fragen stellen müssen – vor allem zur Insideraffäre.

(Foto: Reuters)

Kommentar Deutsche-Börse-Aufsichtsratchef Faber muss Klartext reden

Das Horrorjahr 2017 muss auf der Hauptversammlung offen aufgearbeitet werden. Anders kann das Vertrauen der Aktionäre nicht zurückgewonnen werden.

FrankfurtDer neue Vorstandschef Theodor Weimer will bei der Deutschen Börse einen Neuanfang hinlegen. Das ist nach dem zurückliegenden Horrorjahr ein logischer und lobenswerter Vorsatz. 2017 wurden zunächst die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Ex-Chef Carsten Kengeter und das Unternehmen selbst wegen des Verdachts auf Insiderhandel bekannt.

Dann platzte die Fusion mit der London Stock Exchange (LSE). Und nach einer quälend langen Hängepartie kündigte Kengeter im Oktober schließlich seinen vorzeitigen Rückzug zum Jahresende an.

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