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Eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien ist derzeit unrealistisch. Ein Erdgas-Ausstieg wäre daher unverantwortlich – zumal die CO2-Bilanz gering ist.

Kommentare

  • Also Herr Michael,
    wenn keine Speicher angesprochen werden, die saisonale Schwankungen überbrücken können, dann hat das auch einen technisch-/funktionalen Grund - sie sind dazu nicht in der Lage, wegen völlig unzureichender Kapazität. Sie können sich leicht davon überzeugen, wenn Sie nur mal nachrechnen. Hier schon mal das überschlagene Ergebnis vorab: über 2000 Punmpspeicherwerke oder über 100 Millionen e-Fahrzeuge oder Powerto-X--Anlagen mit Stromeinspeisung von ca. über 100.000 weiteren Windkraftanlagen in 10.000 Windparks, die alle im Abstand von 2,5 km das Land komplett überziehen würden. Wenn sie der Meinung sind, dass dabei die Bürger noch mitmachen werden, dann träumen Sie ruhig, zusammen mit Herrn Quaschning, weiter. Sie müssen allerdings damit auch rechnen, dass vor der Vollendung Ihrer Träume unsere Wirtschaft komplett ruiniert worden ist.

  • Lieber Herr Michael,
    Es ist leider Ihr Kommentar, nicht der Autor des Artikels, der an den Tatsachen vorbei geht. Der von Herrn Stratmann genannte Endenergieverbrauch von 2500 THW ist exakt der, der auch von der AG Energiebilanzen https://ag-energiebilanzen.de/9-0-Energieflussbilder.html angegeben wird. Ich weiß auch nicht, wie Sie darauf kommen, dass ein E-Fahrzeug nur ein sechstel der Energie eines Verbrennungsmotors verbraucht. Wenn man den Wirkungsgrad eines Elektromotors (90%) mit dem eines Verbrenners (30%) vergleicht liegt dazwischen nur ein Faktor 3. Der Vergleich hinkt aber, denn man muss ihn auf der Primärenergieebene anstellen. D.h. den Brennstoffmix der Stromerzeugung für die E-Fahrzeuge mit dem Diese/ Benzinverbrauch eines Verbrenners vergleichen. Dann ergeben sich Gesamtwirkungsgrade von 30-50 Prozent für E-Fahrzeuge und 20-40 Prozent für Verbrenner https://www.energie-lexikon.info/elektroauto.html
    Im Übrigen kann ich dem Artikel von Herrn Stratmann nur zustimmen und hoffe, dass ihn auch die deutschen Energiepolitiker zur Kenntnis nehmen.

  • Oh je, was für ein Artikel. Leider ist hier so viel falsch, dass sich mir die Haare sträuben. Also nur Lesen wenn man sich mit dem Thema auseinander setzen möchte. Bereits die Eingangsprämisse ist nicht haltbar. 2500TWh, nee sorry. 1200TWh sind machbar. Ein E-Auto benötigt ca ein 6.tel der Energie eines Verbrenners und bei Einsatz einer Wärmepumpe, reduziert sich er Wärmebedarf eines Hauses um 66%. Auch werden keine P2P und Speicher angesprochen die saisonale Versorgungslücken überbrücken können.
    Dieser Artikel in einem renomierten Papier schockiert mich, da er desinformiert und Widerstände zur Energiewende aufbaut.
    Wir können gute Konzepte verfolgen. S. auch Volker Quaschning, hier gibt es jede Menge Lösungsansätze.....

  • Ich bin von diesem Artikel erstaunt. Es gibt Pläne für die dunkel Flauten: Power to Gas. Aus Strom wird, über Elekrtrolyseure, Wasserstoff / Methan erzeugt. Dieses wird in das Erdgasnetz eingespeist. Testanlagen laufen bereits und große MW Anlagen werden geplant. Theoretisch wäre mit diesen Anlagen auch keine neuen Hochspannungsleitungen Nord-Süd notwendig. Nebenbei sind deutsche Firmen wie Sunfire Technologieführer und scharen mit den Hufen in großen Maßstab zu produzieren. Ich denke die perfekte Lösung. Mit Gas Kraftwerken mit Wärmekopplung gibt es Synergie Effekte. Klar ist aber auch, es kostet Geld. Im Spiegel gibt es einen Artikel. die verschleppte Energierevolution

  • Lasst doch die Kernkraftwerke weiterlaufen. Noch sind welche da. Die produzieren elektrische Energie ohne CO2-Ausstoß auch wenn Wind und Sonne streiken und an das Netz sind sie ja schon angeschlossen. Am besten wäre, wenn genügend Leute ihre Gehirne einschalten würden, nicht wegen der elektrischen Energie aber wegen der Denkleistung.

  • Ein Artikel, die Situation der Energieversorgung realistisch sieht. Schon wegen der Akzeptanzprobleme der Windkraft, für die ich Verständnis habe, wenn Häuser durch die Nähe zu Windkraftanlagen ihren Wert verlieren, werden nicht genügend Anlagen gebaut werden können. Dazu kommen die Probleme der Netzstabilität, die es erforderlich machen, Generatoren von stillgelegten Kernkraftwerken mitlaufen zu lassen, um die Kurzfriststabilität zu erhalten. Die Langfriststabilität lässt sich nur durch eine hohe Anzahl von Eingriffen halten. Meines Erachtens ist das Problem nur durch Kernfusionskraftwerke zu lösen, die aber wohl nicht vor 2050 zur Verfügung stehen, es sei denn, Lockheed-Martin oder einer anderen US-amerikanischen oder kanadischen Firma gelingt früher der Durchbruch.

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