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Kommentar Die Börsen bleiben volatil – und die Anleger brauchen starke Nerven

Solange es keine klaren Signale zur Geldpolitik oder neue Impulse für die Konjunktur gibt, werden sich die Aktienkurse auf hohem Niveau hin- und herbewegen.
16.05.2021 - 17:41 Uhr Kommentieren
Volatilitätsindizes messen für den Dax wie auch für europäische und US-Indizes so starke Ausschläge wie seit Monaten nicht mehr. Quelle: AFP
Dax-Kurve

Volatilitätsindizes messen für den Dax wie auch für europäische und US-Indizes so starke Ausschläge wie seit Monaten nicht mehr.

(Foto: AFP)

Seit einem Monat scheint dem Dax und anderen viel beachteten Aktienindizes auf ihren hohen Niveaus die Luft auszugehen. Mitte April hat der deutsche Leitindex sein Rekordhoch bei 15.502 Punkten gesehen, seither bewegt sich das Börsenbarometer unter immer erratischeren Bewegungen mehr oder weniger seitwärts.

Am Donnerstag etwa sackte der Dax erst um gut 360 Punkte ab und erreichte ein neues Tief von 14.816 Punkten. Bis zum Börsenschluss kletterte er aber wieder knapp 400 Punkte zurück ins Plus.

Und am Freitag robbte sich der Dax erneut bis auf knapp hundert Punkte an seinen Höchststand heran. Volatilitätsindizes messen für den Dax wie auch für europäische und US-Indizes so starke Ausschläge wie seit Monaten nicht mehr. Mit solchen Schaukelbörsen müssen Anleger wohl vorerst leben.

Denn die Ausschläge sind typisch für eine Zeit, in der die Börsen gleichzeitig von unterschiedlichsten Signalen beherrscht werden. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die USA – mit der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt und dem Aktienmarkt mit der größten Marktkapitalisierung.

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    Zuletzt sorgten überraschend hohe US-Verbraucherpreise für Verunsicherung bei den Anlegern. Denn sie nähren bei vielen die Sorge, die US-Notenbank Fed könnte darauf eher früher als später reagieren, ihre Geldpolitik straffen und an der Zinsschraube drehen.

    Zwar betonte die Fed in den vergangenen Wochen immer wieder, dass das nicht vor Ende 2023 passieren wird. Sie stuft die höhere Inflation im Moment als kurzfristiges Phänomen ein. Aber das beruhigt die Investoren bislang nicht wirklich. Ein vorübergehender Stimmungsaufheller waren am Donnerstag positive Nachrichten zum US-Arbeitsmarkt, wo die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe jüngst überraschend deutlich gesunken sind.

    Also übernahmen zum Wochenausklang an den Märkten wieder die Optimisten das Ruder – und nutzten die niedrigeren Kurse für Aktienkäufe.

    Was insgesamt hilft: die gerade veröffentlichten meist guten Firmenzahlen im ersten Quartal und die Hoffnung auf ein Überwinden der Pandemie inklusive breiter Konjunkturerholung in den Industriestaaten – auch wenn von eben dieser Hoffnung schon viel eingepreist ist in den Kursen.

    Für die Anleger heißt das in dieser unübersichtlichen Ausgangslage: Nerven bewahren. Denn besser wird es so schnell nicht. 

    Mehr: Diese Warnsignale verunsichern Anleger am Aktienmarkt

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