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Kommentar Die Coronakrise ist eine Chance für die deutsche Aktienkultur

Weltweit sind die Aktienkurse in den vergangenen Wochen stark gefallen. Wer bisher noch nicht investiert war, hat dazu in der Krise eine gute Gelegenheit.
19.04.2020 - 15:04 Uhr Kommentieren
Turbulente Börsenzeiten können eine gute Gelegenheit für den Einstieg in Aktien bieten. Quelle: dpa
Bulle und Bär

Turbulente Börsenzeiten können eine gute Gelegenheit für den Einstieg in Aktien bieten.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Zahl der Aktionäre liegt in Deutschland seit Jahren auf einem niedrigen Niveau. Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) ist sie im vergangenen Jahr sogar noch einmal gesunken. Gerade mal 9,7 Prozent der Deutschen waren zuletzt in Aktien oder Aktienfonds investiert. Dass die Kurse der Unternehmensanteile wegen der Coronakrise teils stark eingebrochen sind, ist daher nur für eine Minderheit der Bundesbürger ein Grund zum Ärgern. Für die anderen kann es eine gute Gelegenheit sein, endlich Aktionär zu werden.

Zunächst werden sie dabei gute Nerven brauchen. So gehen etwa die Analysten der DZ-Bank davon aus, dass die Volatilität wegen der anhaltenden Unsicherheiten durch das Coronavirus vorerst hoch bleiben wird – die Kurse werden also stärker schwanken. Auch erneute Kursrücksetzer seien nicht auszuschließen. Zudem weisen sie darauf hin, dass es die höchsten und dauerhaftesten Anstiegsraten am Aktienmarkt in der Vergangenheit erst nach dem Tiefpunkt einer Rezession gegeben habe. Sie schätzen, dass dieser im zweiten Quartal 2020 erreicht sein könnte.

Ob sich die Entwicklung der Vergangenheit dann tatsächlich wiederholt, kann niemand sicher voraussagen. Als gewiss gilt aber, dass die Aktienkurse langfristig steigen. Irgendwann werden sie mindestens ihre bisherigen Höchststände erneut erreichen – und wenn die Wirtschaft wieder voll in Schwung ist, auch darüber hinausgehen. In den nächsten Wochen und Monaten zu investieren könnte sich also lohnen.

Wie immer gelten dabei die goldenen Regeln der Aktienanlage: Anleger sollten nur so viel Geld investieren, wie sie kurz- bis mittelfristig nicht für andere Anschaffungen brauchen. Auch wer wegen der Krise einen Jobverlust befürchtet oder bedingt durch Kurzarbeit weniger Geld verdient, sollte einen ausreichenden Puffer auf dem Konto belassen. Außerdem gilt: Anleger sollten nicht alles auf eine Karte setzen, sondern ihr Aktienportfolio breit streuen, indem sie ihr Geld auf unterschiedliche Regionen und auf größere und kleinere Unternehmen aufteilen.

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    In jeder Krise liegt eine Chance. Das gilt auch für die deutsche Aktienkultur. Eine gute Gelegenheit zum Einstieg bieten nicht Boom-, sondern Krisenzeiten.

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