Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kommentar Die Debatte um europäische Champions ist überfällig

Europa braucht eine gemeinsame Strategie, um die wirtschaftliche Zukunft zu sichern. Dazu könnten auch europäischen Industrie-Champions beitragen.
Kommentieren
Europa muss China etwas entgegensetzen. Quelle: dpa
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Europa muss China etwas entgegensetzen.

(Foto: dpa)

Streitereien um Personalien und Diskussionen um den Umgang mit Flüchtlingen haben die politische Diskussion in Deutschland monatelang gelähmt. Endlich geht es jetzt zumindest in Ansätzen darum, wie der künftige Wohlstand in Deutschland und Europa gesichert werden kann. Und nicht nur das – es wird darüber auch noch dort diskutiert, wo diese Debatte hingehört: auf der europäischen Ebene.

Frankreich und Deutschland liefern sich mit der EU-Kommission einen Schlagabtausch darüber, was jetzt die richtigen Maßnahmen sind, damit europäische Unternehmen mit der massiven Konkurrenz aus China und den USA mithalten können. Diese Debatte ist längst überfällig.

Die Politik hat endlich erkannt, dass es höchste Zeit ist, den staatlich unterstützten Unternehmen aus China auf der einen Seite und den weitgehend unregulierten amerikanischen Unternehmen auf der anderen Seite etwas entgegenzusetzen. Sie hat begriffen, dass man mit Durchwurschteln nicht weiterkommt.

Härtere Gangart gegenüber China

Hektische Manöver wie die bei der Übernahme von Teilen des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz durch die staatliche KfW zum Schutz vor der Übernahme aus dem außereuropäischen Ausland gehören dank verschärfter Regeln bereits jetzt der Vergangenheit an. Und auch im Umgang mit China hat Europa erkannt, dass es einer härteren Gangart bedarf.

Die Volksrepublik sollte das im Übrigen nicht als Affront auffassen, sondern als Kompliment: Europa sieht ihre Unternehmen nun als ernsthafte Wettbewerber, die sich jetzt aber auch an die gleichen Regeln wie alle anderen halten müssen.

Nun bedarf es einer Strategie und eines Abwägens, ob es im Wettkampf mit China und den USA europäischer Champions bedarf oder nicht und, wenn ja, wie eine Unterstützung von solchen aussehen könnte.

Sicher ist: Einfach wird die Antwort nicht. Selbst Deutschlands oberster Wettbewerbshüter sieht sich nicht in der Lage, die Frage eindeutig zu beantworten.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite

Mehr zu: Kommentar - Die Debatte um europäische Champions ist überfällig

0 Kommentare zu "Kommentar: Die Debatte um europäische Champions ist überfällig"

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar. Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unser Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.