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Kommentar Die deutsche Stromversorgung wird immer anfälliger für Hackerangriffe

Es gab zwar noch keinen Blackout. Die Gefahr durch Cyberangriffe auf das Energienetz besteht aber trotzdem – und die Folgen könnten verheerend sein.
04.09.2018 - 18:46 Uhr 1 Kommentar
Die Folgen eines groß angelegten und erfolgreichen Cyberangriffs könnten verheerend sein. Quelle: dpa
Cyberangriff

Die Folgen eines groß angelegten und erfolgreichen Cyberangriffs könnten verheerend sein.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Um es festzuhalten: Bislang ist es Hackern noch nicht gelungen, Kraftwerke oder Stromnetze in Deutschland ernsthaft zu attackieren. Sind die Warnungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) also übertrieben? Ist das gar reine Panikmache?

Nein. Erstens wird die Energieversorgung tatsächlich immer verwundbarer, je mehr die Stromleitungen mit dem Datenverkehr verschmelzen. Zweitens könnten die Folgen eines groß angelegten und erfolgreichen Cyberangriffs verheerend sein. Stromnetze sind deshalb ähnlich sensibel zu behandeln wie Atomkraftwerke. Es gilt, auch das kleinste Risiko auszuschließen, weil ein provozierter Stromausfall das komplette Land lahmlegen könnte.

Dabei kann man längst nicht mehr von einem Restrisiko sprechen. Seit 2015 und 2016 Hacker in der Ukraine erfolgreich die Stromversorgung sabotierten, ist bewiesen, was möglich ist.

Mit der Energiewende und dem Trend zu dezentralen und digitalen Stromnetzen wird auch die Stromversorgung in Deutschland immer anfälliger. Offenbar testen Hacker die Anfälligkeit des Systems schon aus. Die Unternehmen und Behörden registrieren seit Längerem gezielte Ausspähversuche.

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    Wie groß die Gefahr ist, wie ernsthaft die Angreifer unterwegs sind, das lässt sich genauso wenig beantworten wie die Frage, ob die Energieversorger ausreichend gegen Cyberattacken gewappnet sind. Das Thema ist eben zu sensibel, als dass Behörden und Netzbetreiber bereit wären, Details zu veröffentlichen. Das ist verständlich. Keiner will potenzielle Hacker auf den Gedanken bringen, eine Attacke zu versuchen. Und schon gar keine Hinweise auf Schutzmaßnahmen.

    Aber es gilt eben, allergrößte Vorsicht walten zu lassen. Ein stundenlanger, großflächiger Stromausfall könnte schließlich eine gefährliche Kettenreaktion auslösen. Ohne Strom geht in unserer Gesellschaft nichts mehr – und genau das wiederum machen Netze für Cyberangriffe ja so attraktiv.

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    1 Kommentar zu "Kommentar: Die deutsche Stromversorgung wird immer anfälliger für Hackerangriffe"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • ... und ich dachte das Abschalten der Atomkraftwerke würde zu der Gefahr von Blackouts führen ...

      will man uns jetzt Hacker als Sündenböcke präsentieren????

      Die IT Sicherheit ist heute so hervorragend, dass das Thema Hacker weitgehend ausgeschlossen werden kann!

      Sehr tendenziöser Artikel, beim Thema Blackout nur das Thema "Hacker" zu beleuchten ist eine Arbeit von ungenügender Qualität.

      Lieber Sven Afhüppe, schauen Sie doch etwas genauer und öfter auf die Artikel, die hier so geschrieben werden. Sie sind zwar erst seit kurzem Chef, aber das muss besser werden!

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