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Kommentar Die Entwicklung bei den Strompreisen ist bedenklich

Verbraucher müssen zum Jahreswechsel die nächsten Preiserhöhungen beim Strom verkraften. Für die Akzeptanz der Energiewende ist das gefährlich.
26.12.2019 - 13:49 Uhr 1 Kommentar
Mehr als 50 Prozent des Strompreises entfällt auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Quelle: dpa
Stromzähler

Mehr als 50 Prozent des Strompreises entfällt auf Steuern, Abgaben und Umlagen.

(Foto: dpa)

Die Strompreise in Deutschland kennen seit vielen Jahren nur eine Richtung: nach oben. Im vergangenen Jahr sind sie im Durchschnitt um drei Prozent auf ein neues Rekordniveau geklettert – und zum Jahresanfang haben schon wieder mehr als 500 Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt.

Das ist eine bedenkliche Entwicklung. Steigende Energiekosten gefährden die Akzeptanz für die Energiewende in Deutschland. Diese Energiewende wird nur weiter erfolgreich verlaufen, wenn sie von der Breite der Bevölkerung getragen wird. Mit dem Kohleausstieg nimmt sich Deutschland nach dem Aus für die Kernenergie schließlich schon das nächste große Projekt vor. Die Deutschen unterstützen diesen Kurs zwar mehrheitlich. Sie achten allerdings auch penibel auf ihre Energiekosten.

Für die Stromverbraucher sind die Strompreise schließlich schon lange ein Ärgernis. Die Wut richtet sich natürlich gegen die Versorger, deren Preispolitik sie schlecht durchschauen können. Aber die Verbraucher realisieren auch, dass mehr als 50 Prozent des Strompreises auf Steuern, Abgaben und Umlagen entfällt.

Mit der EEG-Umlage finanzieren die Stromkunden den Ausbau der erneuerbaren Energien und damit die Energiewende direkt mit. Allein die EEG-Umlage macht ein Fünftel des Strompreises aus und steigt jetzt zum Jahreswechsel erneut an.

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    Die Bundesregierung hat das zwar erkannt. Im Klimaschutzpaket sind Entlastungen bei der EEG-Umlage und der Stromsteuer vorgesehen. Das ist richtig und wichtig. Die Entlastungen werden aber erst ab 2021 beginnen – und dann nur langsam greifen.

    Die Gegenwart sieht für die Verbraucher daher unerquicklich aus. Sie lesen von Kohlausstieg und verschärftem Klimaschutz – und müssen zum Jahreswechsel die nächsten Preiserhöhungen beim Strom verkraften. Die Entlastungen wären schon jetzt nötig. Und zwar so, dass die Stromkunden sie auch wirklich spüren.

    Mehr: Im Durchschnitt sind die Strompreise in diesem Jahr um gut drei Prozent gestiegen – zum Ärger von Kunden und Verbraucherschützern.

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    1 Kommentar zu "Kommentar: Die Entwicklung bei den Strompreisen ist bedenklich"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Staatliche Zahlungen aus dem Steuerpott bitte! Wir müssen alles daran setzen, dass wir emissionsfreie Energien in den Markt bringen und die Politik und der Staat muss das aus unseren Steuereinnahmen mitfinanzieren, damit die Wirtschaft besser Rudern kann. Beispielsweise hörte ich von der Berliner Neutrino-Energy Group, sie testet ein Gerät zur Gewinnung von sauberem Strom aus kosmischer Strahlung. Holger Thorsten Schubart, CEO dieses deutsch-amerikanische Forschungsunternehmen hat die Entwicklung eines innovativen High-Tech-Materials auf Basis einer Vielzahl von dotiertem Kohlenstoff und Silizium zum Abschluss gebracht, mit dem ein Teil der kinetischen Energie von Partikeln des unsichtbaren Strahlungsspektrums in Elektrizität umgewandelt wird. Derzeit werden die ersten industriellen Muster des sogenannten NEUTRINO POWER CUBE, eines Geräts, das saubere Energie liefert, in Deutschland unter Laborbedingungen getestet. Neutrinos, hochenergetische Teilchen, die als Teil der kosmischen Strahlung des unsichtbaren Spektrums kontinuierlich auf die Erde treffen, sind nach jüngsten Untersuchungen eine unerschöpfliche Energiequelle. "Der Energieerhaltungssatz funktioniert. ", sagt der Physiker Professor Strauss, ein ehemaliger Forscher am Massachusetts Institute of Technology, USA, und Mitglied des wissenschaftlichen Rates der NEUTRINO ENERGY Group. Auch im Karlsruher Institut für Technologie wird seit September 2019 offiziell mit Neutrino-Messungen bewiesen, dass diese neue Ära der Energienutzung einen gesamten Systemwechsel in der Anwendung von Neutrinovoltaik bewirken wird. Ein Wandel von der Stromversorgung über Grosskraftwerke und Stromtrassen zur MOBILEN UND DEZENTRALEN HAUSHALTSVERSORGUNG ohne Kabel und Steckdosen ist vergleichbar mit dem Wandel von der Festnetztelefonie zur heutigen, mobilen Smartphone-Telefonie. Wir müssen JETZT auf saubere Energie setzen.

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