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Nicht der EZB-Chef ist schuld daran, dass sich junge Familien kein Eigentum leisten können. Viel mehr sind es die Nebenkosten – und die damit verbundene Politik.

Kommentare

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  • @Romer:
    Wenn es denn so wäre wie Sie die Lage beschreiben wäre dies gut. Tatsächlich ist das billige Geld unter Mario Draghi nicht investiert worden. Die Griechen haben ihre Beamten und Renter fürstlich bezahlt. Die Italiener haben sich satte Lohnerhöhungen genehmigt. In Spanien sind Immobilien finanziert worden, die von Ihren Eigentümern nicht bezahlt werden können. Unternehmen haben das billige Geld in riskante Zukäufe von anderen Unternehmen gesteckt. Das billige Geld der Notenbank liegt heute auf den Bankkonten reicher Griechen und Italienern u. a., welche überhaupt nicht daran denken dieses Geld im eigenen Land zu investieren. Dies alles erklärt auch die hohen Arbeitslosigkeit und geringe Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone im Vergleich mit den EU-Ländern die den Euro nicht haben. Eine Abwertung der Währung ist langfristig auch schlecht für Schuldner. Versuchen Sie einmal in Argentinien einen Kredit in nationaler Währung zu bekommen.

  • Als Zahnarzt bin ich seit ca 40 Jahren Freiberufler. Der einzige Mensch, der mir wirtschaftlich immens geholfen hat, ist Mario Draghi. Ohne seine Niedrigzinspolitik hätten mich die ständig steigenden Kosten in Kombination mit der destruktiven Sparpllitik und Budgetierung im Gesundheitswesen finanziell schon längst zerstört. Draghi belohnt Menschen, die investieren, Arbeitsplätze schaffen, den Euro im Wirtschaftskreislauf halten und nicht auf einem Bankkonto versauern lassen und dann auch noch erwarten, dafür von wirtschaftlich aktiven Mitmenschen bequem Zinsen zu kassieren. Geld ist der Schmierstoff der Wirtschaft und so lange der entsprechende Gegenwert in Form von Waren , Rohstoffen und Dienstleistungen vorhanden ist, unterstützt es die Fleißigen, fördert die Wirtschaft ,steigert das Bruttosozialprodukt, macht die Menschen erfolgreich und damit auch zufrieden. Und zufriedene Bürger werden sich politisch immer loyal zu unserer freiheitlichen Grundordnung bekennen!

Mehr zu: Kommentar - Die EZB ist nicht für jedes wirtschaftliche Problem verantwortlich

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