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Kommentar Die Faulheit vieler Nutzer macht es den Hackern einfach

IT-Sicherheitsexperten geben seit Jahren die gleichen Tipps. Wenn Nutzer Warnungen ignorieren, dürfen sie sich nicht über Datenverluste wundern.
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Noch immer zählen unsichere Kombinationen wie „123456“ oder „hallo123“ zu den beliebtesten Passwörtern. Quelle: E+/Getty Images
Datensicherheit

Noch immer zählen unsichere Kombinationen wie „123456“ oder „hallo123“ zu den beliebtesten Passwörtern.

(Foto: E+/Getty Images)

Hinter dem unscheinbaren Namen verbirgt sich eines der größten Datenlecks der vergangenen Jahre: Unter dem Begriff „Collection #1“, also „Sammlung Nummer 1“, haben Cyberkriminelle knapp 800 Millionen digitale Identitäten veröffentlicht. Nach dem Hackerangriff auf rund  1000 Politiker und Prominente in Deutschland ist es schon der zweite schlagzeilenträchtige Vorfall dieser Art in diesem Jahr.

In der Politik werden Forderungen laut, Internetdienste zu strengeren Sicherheitsmaßnahmen zu verpflichten. So richtig das ist: Die Nutzer dürfen sich nicht auf Staat und Polizei verlassen. Sie selbst müssen aktiv werden – und zwar sofort. Die jüngsten Fälle zeigen nämlich, dass viele so unvorsichtig sind, dass es fast schon ignorant wirkt.

Die Tipps, die IT-Sicherheitsexperten geben, sind seit Jahren mehr oder weniger die gleichen. Die Probleme haben sich schließlich nicht grundlegend verändert. Das Problembewusstsein aber leider auch nicht – „123456“, „hallo123“ und ähnlich simple Kombinationen gehören seit Jahren zu den beliebtesten Passwörtern. Hacker amüsieren sich darüber.

Dabei wäre es leicht, viele Angriffe abzuwehren. Etwa mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung: Nutzer müssen dann nicht nur ihre E-Mail-Adresse und ihr Passwort eingeben, sondern zusätzlich auch einen Code, der aufs Smartphone geschickt wird – ähnlich wie beim Onlinebanking.

Vielen ist dieses Prozedere allerdings zu umständlich. So ließ Facebook wissen, dass nur rund zwei Prozent der deutschen Bundestagsabgeordneten vor der Wahl 2017 diesen Zusatzschutz eingerichtet haben – trotz expliziter Aufforderung. Das allein hätte den jugendlichen Hacker womöglich schon aufgehalten.

Solche Maßnahmen sind lästig. Aber es wird allerhöchste Zeit, dass die Nutzer ein Verständnis für die grundlegenden Gefahren in der digitalen Welt entwickeln. Um das zu verstehen, muss man wahrlich kein IT-Experte sein.

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