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Die öffentliche Kritik an Annegret Kramp-Karrenbauer schadet nicht nur der CDU-Vorsitzenden, sondern der gesamten Partei. Der CDU droht das Schicksal der SPD.

Kommentare

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  • Die CDU hat nicht ein AKK-Problem, sondern ein Merkel-Problem. Fr. Merkel hat erfolgreich Friedrich Merz als Parteivorsitzenden der CDU verhindert und ihre Favoritin AKK mit ihren üblichen Tricks gegen die CDU-Basis durchgesetzt.
    Wie man jetzt sieht, traut die Bevölkerung AKK die Kanzlerschaft nicht zu, sie liegt nur auf Platz 3 bei Umfragen,
    Aber auch selbst zeigt AKK dass sie keine Leaderin ist. Neue zukunftsgerichtete Ideen Fehlanzeige. Finanz- und Wirtschaftspolitik nur geistige Windstille.
    Auch gegen Fr. Merkels Wille muß ein Friedrich Merz an den Kabinettstisch. Die CDU muß sich jetzt personell erneuert für die nächste Bundetagswahl aufstellen. Die Zentrale Frage wird aber für die CDU sein, will sie weiter einen Sozialistischen Kurs oder einen Kurs a la Ludwig Erhard der sozialen Marktwirtschaft gehen.
    Nach Linke (SED), SPD, Grüne, brauchen wir keine weitere vierte Sozialistische Partei.

  • Lieber Herr Afhüppe, Sie als Vertreter der Vierten Gewalt unserer Demokratie legen der CDU nahe, sich nicht öffentlich sondern im Hinterzimmer mit Ihren Themen zu beschäftigen, weil sie sich sonst zerlegt ?
    Das kann nicht Ihr Ernst sein !
    Wir wählen schließlich unser Parlament über den Weg der Parteienwahl. Da sollte doch wohl im Interesse der CDU der Anteil Öffentlichkeit ganz besonders hoch sein.

  • Sehr geehrter Herr Afhüppe,

    gewiss, die Umfragewerte der CDU könnten besser sein. Aver schuld daran ist ganz sicher nicht AKK. Ich sehe auch nicht, wie sie die Partei neu erfinden könnte. Oder vielleicht doch mit Zauberspruch und Zaubertrank?

  • Jetzt ist das Präsidium der CDU gefordert. Die Schwäche der AKK legt nahe, klar zu stellen, dass Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz getrennt sein können. Zu viel Machtfülle hat uns lange genug Alternativlosigkeit statt Diskussionsstärke gebracht. Auch Angela Merkel hätte gut daran getan, Friedrich Merz als Fraktionsvorsitzenden zu behalten. Es hätte uns manchen ihrer Fehler erspart.

  • Ich würde es nicht "Selbstzerstörung" nennen, aber das Fehlen von neuen Ansätzen auf teils alte Probleme ist erschreckend. Das Thema Migration sei durch, glaubt die CDU und SPD, man müsse nur noch abschieben und "den Rest" integrieren. Wobei letzteres ein völlige Worthülse ist.
    Das müsste man aber mit Inhalt füllen: und da fällt mir zunächst einmal die Schulpflicht ein. Diese hebt zur Zeit auf das Alter des betreffenden Bürgers ab. Jetzt sind ziemlich viele Flüchtlinge ins Land gekommen, die so alt sind (oder es vorgeben), dass die Schulpflicht nicht mehr gilt, die aber noch nie irgendeine Schule von innen gesehen haben, bzw. deren Bildungsniveau nicht mal einer Grundschulbildung entspricht.
    Aus diesem Grunde schon wäre eine Reform für Migranten erforderlich:
    Während normalerweise die Erziehungsberechtigten der Schüler zur Überwachung der Schulpflicht ihrer minderjährigen Kinder verpflichtet sind, könnte man per Bundesgesetz diese Pflicht auf den Bund bzw. die zuständige Asyl- bzw. Einwanderungsbehörde übertragen.
    Diese müssen dann in einem umfassenden Assessment für jeden Eingereisten, auch die Erwachsenen, den Bildungsstatus feststellen und bei Kindern mit Schulpflicht, die Aufgaben des Erziehungsberechtigten wahrnehmen.
    Bei Erwachsenen mit einem festgestellten Bildungsdefizit wäre dann ein vom Bund zu finanzierender und zu organisierender mindest-Bildungsanspruch durchzusetzen. Das wäre somit die Einführung eines komplett neuen Bildungssystems, in dem vielleicht auch deutsche Bürger, die den mindest-Bildungsanspruch nicht erfüllt haben, ebenfalls aufgenommen werden könnten.
    Dies wäre ein Thema, bei dem realistische Lösungen auf der Hand liegen, die aber von niemandem angegangen werden.
    Beim Thema Mobilität, Wehrpflicht, Drogen- und Gesundheitspolitik sowie der Förderung von Handwerk und Kleinindustrie sieht es ganz ähnlich aus.
    Würde die CDU (oder SPD) die existierenden Ansätze aufgreifen, würden sich viele Enttäuschte wieder den Parteien zuwenden.

Mehr zu: Kommentar - Die Gefahr der Selbstzerstörung ist für die CDU real

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