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Kommentar Die Preiserhöhung von BMW in China ist erst der Anfang

BMW erhöht die Preise in China, um die höheren Einfuhrzölle zu schultern. Andere Autobauer dürften bald gravierendere Konsequenzen ziehen.
30.07.2018 - 17:08 Uhr 1 Kommentar
Der Autobauer produziert in seinem Werk in South Carolina 70 Prozent seiner Autos für den Export. Quelle: Reuters
BMW-Werk Spartanburg

Der Autobauer produziert in seinem Werk in South Carolina 70 Prozent seiner Autos für den Export.

(Foto: Reuters)

Der größte Autoexporteur der USA kommt aus Deutschland. Während General Motors, Ford und Fiat Chrysler vorwiegend für den amerikanischen Heimatmarkt fertigen, produziert BMW in seinem Werk in South Carolina 70 Prozent seiner Autos für den Export, vor allem nach China und Europa. Die Münchener schmücken sich damit, in den Vereinigten Staaten mehr Autos zu bauen als zu verkaufen. Doch das könnte sich bald ändern.

Lassen US-Präsident Donald Trump und sein fernöstlicher Widersacher, Chinas Staatspräsident Xi Jinping, den Handelskonflikt zwischen den beiden Supermächten weiter eskalieren, dürften BMW und andere Hersteller verstärkt darüber nachdenken, ihre Produktion aus den USA zu verlagern.

Klar ist: Die Autobauer wollen die Last höherer Einfuhrtarife auf keinen Fall alleine schultern. Die Folge: Für die Kunden wird es zunächst teurer. Konkret müssen Chinesen künftig für die BMW-Modelle X5 und X6 zwischen vier und sieben Prozent mehr bezahlen. Diese beiden margenstarken sportlichen Geländewagen produzieren die Münchener in ihrem Werk in der amerikanischen Kleinstadt Spartanburg.

Als Reaktion auf Strafzölle aus Washington erhebt Peking seit dem 6. Juli für Fahrzeuge, die aus den USA nach China verschifft werden, Einfuhrtarife in Höhe von 40 Prozent – statt wie davor 25 Prozent. Das heißt: Für den Export von X5 und X6 nach Fernost fallen bei BMW zusätzliche Kosten an. Die gibt der Konzern nun zum Teil weiter. Andere Autohersteller dürften diesem Beispiel folgen.

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    Die absehbaren Preiserhöhungen sind aber nur Vorboten für weit gravierendere Maßnahmen. Die gesamte Autoindustrie stellt angedachte Investitionen in den USA auf den Prüfstand. Um Zollschranken zu umgehen, wird die lokale Produktion andernorts gesteigert. So baut Tesla seine neue Fabrik lieber in China als in Kalifornien, und BMW denkt darüber nach, den X5 auch im Reich der Mitte zu fertigen. Der große Verlierer dabei ist Amerika.

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    • Seit 3 Jahren windet sich Deutsche Auto Industrie wie ein Aal im Netz - ein Krimi von Vertuschungen, Tricksereien, Gefängnisstrafen für die Top Manager, da lacht sich ganz China eins. Und jetzt wollen BMWler noch höhere Preise, das ist doch ein Witz. China wird Deutschen Autobauern kontern. Vor allem weil Investitionen in E-Mobility so sinnvoll wie noch nie waren, seit der revolutionärsten Entdeckung von Neutrino-Energy für die Menschheit des 21.Jahrhunderts. Es strömen Billliarden Neutrinos Tag und Nacht weltweit, die wir seit neuestem Wissen (Physik Nobelpreis bereits 2015) in Energie wandeln können - für die mobile " dezentrale Haushaltsenergie und die Elektromobilität. Bei dieser Technologie braucht es keine Grosskraftwerke und demzufolge keine Speicher mehr. Auch materialaufwendige Akkus und Batterien werden durch kleine Neutrino-Chips ersetzt. Ein Grosses Umdenken in Politik und Wirtschaft, wie etwa in den 80iger Jahren steht an - weg von Festnetztelefonie zur Mobilen Telekommunikation oder die Verbreitung von News anstelle mit Drucksachen über das Internet " Social Media. Die Berliner Neutrino Group und ihr wissenschaftliches Team und ihre internationalen Partner, bieten Lizenzen aus internationaler Forschung für die Nutzung von Neutrino-Energy. Auch mit einem ersten Kleinfahrzeug PI, das mit unendlicher Reichweite, quasi "aus der Luft betanken" würde, angetrieben von Tag und Nacht milliardenfach strömenden Neutrinos, welche Energie abgeben, kann ein Meilenstein gesetzt werden. China interessiert sich bereits für erste Industrielle Umsetzungen. Deutsche Auto Industrie hat den Zug der Zeit verpasst.

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